Aus für gemeinsame Rechnungsprüfung: Ämter trennen sich aus Kostengründen
Aus für gemeinsame Rechnungsprüfung der Ämter

Die Ämter Neustrelitz Land und Mecklenburgische Kleinseenplatte beenden ihre gemeinsame Rechnungsprüfung. Die „Verwaltungsgemeinschaft zur Aufgabenwahrnehmung im Bereich der Rechnungsprüfung“ wird im gegenseitigen Einvernehmen zum 31. Dezember 2026, spätestens zum 31. März 2027 aufgelöst. Das teilte der Amtsausschuss der Kleinseenplatte mit. Damit wird eine 2020 geschlossene Vereinbarung zwischen den beiden Ämtern aufgehoben.

Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Bedarf

Bei einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung seien beide Vertragspartner zu dem Ergebnis gelangt, dass die Kosten für das Vorhalten eines eigenen Rechnungsprüfers nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis zum Bedarf stünden, hieß es zur Begründung. Aus monetären Gründen soll die Planstelle abgeschafft werden, bestätigte Steffen Rißmann (CDU), Bürgermeister der Stadt Wesenberg. Zudem habe es eine gewisse Unzufriedenheit mit der Abarbeitung gegeben.

Suche nach preiswerterer Alternative

Henry Tesch (CDU), Amtsvorsteher und Bürgermeister der Stadt Mirow, plädierte für Flexibilität und wies auf das nötige Einsparpotenzial hin. Das Amt Kleinseenplatte sucht nun nach einem geeigneten, preiswerteren Modell. Als Alternative wurde im Ausschuss das Vorhalten eines Wirtschaftsprüfers vorgeschlagen, der ähnliche Leistungen anbiete.