Daniel Rackwitz holt Bronze bei Bahnrad-WM in London
Bahnrad-WM: Daniel Rackwitz holt zweimal Bronze

Der Schweriner Daniel Rackwitz hat bei der Bahnrad-Weltmeisterschaft der Jungsenioren in London zwei Bronzemedaillen gewonnen. In der Mannschaftsverfolgung und im Scratch-Wettbewerb, einem simulierten Rennen über zehn Kilometer auf der Bahn, landete er jeweils auf dem dritten Platz.

Stolz auf die Leistung

Daniel Rackwitz, der auch Kapitän des Hoffmann-Radteams in Schwerin ist, zeigte sich nach den Erfolgen hochzufrieden: „Ich bin total stolz auf das, was ich geschafft habe und sehr zufrieden. Am Anfang war es hart für mich, weil ich ein paar Mal ganz dicht am Podium vorbeigerutscht bin. Obwohl ich da mit meiner eigenen Leistung sehr zufrieden war, waren die anderen halt schneller. Aber die letzten beiden Wettbewerbe haben mir den Traum von einer Medaille dann erfüllt.“

Ehrgeiziges Programm in London

In der Altersklasse 35 bis 39 trat Rackwitz in mehreren Wettbewerben an. Im Sprint, seiner Paradedisziplin, erreichte er den vierten Platz, im 1000-Meter-Zeitfahren wurde er Fünfter. In der Einerverfolgung belegte er Rang neun, im Teamsprint ebenfalls den vierten Platz. Von der Atmosphäre in London, den Bedingungen auf der Olympiabahn von 2012 und dem Zusammenhalt im deutschen Team zeigte sich der Polizist und Vater zweier Kinder beeindruckt.

WM in Wales als nächstes Ziel

Rackwitz will als Bahnradfahrer weitermachen und bei der nächsten Weltmeisterschaft wieder starten. Diese findet im kommenden Jahr in Wales statt. Zuvor wird er wieder mit dem Hoffmann-Team trainieren; für das Frühjahr ist eine Teilnahme an einem Trainingslager auf Mallorca geplant.