Elbe-Tobeland in Boizenburg: Kinder-Spielparadies mit Indoor- und Outdoor-Bereichen eröffnet
Elbe-Tobeland in Boizenburg: Spielparadies für Kinder eröffnet

In Boizenburg hat das Elbe-Tobeland seine Türen geöffnet. Auf tausenden Quadratmetern wird Kindern hier reichlich Spiel und Spaß geboten. Die Kombination aus Hüpfburgen, Trampolinhalle, Indoorspielgeräten und einem großen Outdoorspielbereich sei dabei in Norddeutschland einmalig.

Ein verregneter Sonntag hat alles ins Rollen gebracht

So zumindest hebt es John Pohland hervor. Er und seine Frau Jana sind die Köpfe hinter dem riesigen Gelände, wobei die Rollen dabei klar verteilt waren. „Meine Frau hatte die Idee für das alles hier und hat wirklich viel Herzblut in jedes Detail gesteckt“, hebt John Pohland an, bevor er erklärt, dass der Ursprung des Tobelandes in einem verregneten Sonntag liegt. Einen solchen habe Jana Pohland nämlich mit den eigenen Kindern in einer ähnlichen Einrichtung in Lüneburg verbracht und sich dabei gedacht, dass so etwas doch auch noch irgendwie besser gestaltet und eingerichtet werden kann.

In Kombination mit dem Fakt, dass John Pohland in Boizenburg schon eine große Industriehalle in einem Boizenburger Gewerbegebiet besaß, konnte die Idee sodann auch in die Realität umgesetzt werden.

Vom Werkzeugbau zur Familienattraktion

Der Boizenburger, der gelernter Kaufmann ist, merkt derweil noch die bisherige Geschichte der Liegenschaft an. Mit der Graftec war hier ein auf den Werkzeugbau für die Keramik- und Fliesenindustrie spezialisiertes Unternehmen ansässig, dessen Schließung in seinen Augen leider nicht abgewendet werden konnte. Er betont: „Es war nicht von vornherein unser Ziel, dass der Betrieb hier endet, damit das Tobeland gebaut werden kann.“ Erst mit dem Leerstand mussten Alternativen für eine Nutzung gefunden werden.

Und dank viel Arbeit, die hier auch in Eigenleistung hineingeflossen ist, konnte das Elbe-Tobeland entstehen. Aus einer alten, öligen Maschinenhalle ist so in vier Monaten das entstanden, was jetzt schon für so manche Freude gesorgt hat. Die Pohlands wollten es mit der Werbung für das Tobeland nämlich etwas ruhiger angehen, damit sich das neue Team finden und Kinderkrankheiten behoben werden können.

Im Elbe-Tobeland gibt es viel Liebe zum Detail

So nach und nach zieht das Angebot jetzt aber immer größere Kreise. Das Interesse bei Kindern und Eltern ist geweckt, wobei erstere auf Nachfrage sich kaum entscheiden können, welche der Attraktion sie denn überhaupt am schönsten finden. „Wir haben uns da auch an der Region orientiert“, erzählt John Pohland, während er auf das große Piratenschiff oder aber die mehr als 800 Quadratmeter Wände schaut, die mit Motivplanen verschönert worden sind.

Boizenburg sei halt Wasser und natürlich auch Burg. Ein Kletter- und Rutsch-Vulkan und Bällebäder fehlen indes auch nicht. All das ist auch im Video zu sehen.

„Bald geht es dann auch draußen so richtig los“, verspricht John Pohland, der sich mit seiner Frau im Entstehungsprozess gut und gerne 50 bis 60 Tobländer in ganz Deutschland angeschaut hat und jetzt stolz darauf ist, was durch die Hingabe seiner Jana in Boizenburg und für die Region entstanden ist. Denn: „Wir wollten etwas für die Region machen!“

In Sachen Ärztemangel waren den Pohlands dabei dann allerdings abseits des Sprichwortes die Hände gebunden. Für mehr Spaß und Spiel sorgen sie mit ihrem Elbe-Tobeland aber auf jeden Fall.