Waren (Müritz) ist die erste Kommune im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, die ihre zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes abruft. Landrat Thomas Müller (CDU) hat der Stadt einen Fördermittelbescheid über mehr als 1,5 Millionen Euro überreicht. Die Stadtvertretung hatte zuvor beschlossen, die Gelder für den dritten Abschnitt im neuen Baugebiet „Papenberg“ einzusetzen, wo 46 Wohngrundstücke entstehen.
Grundstücke für Einfamilienhäuser und mehrgeschossigen Wohnungsbau
Vorgesehen sind Grundstücke zwischen 700 und 1400 Quadratmetern, geeignet für Einfamilienhäuser und mehrgeschossigen Wohnungsbau. „Mit den Fördermitteln können wir die notwendige Infrastruktur für den dritten Bauabschnitt schaffen und damit weitere Wohnmöglichkeiten am Papenberg entwickeln“, erklärte Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD). Für die Vermarktung werde ein Modell entwickelt, das junge Familien unterstützt. Der Verkauf der Grundstücke soll Ende des Jahres beginnen.
Steinsetzung statt Spatenstich
Die Erschließung im dritten Bauabschnitt ist am Papenberg bereits im vollen Gange. Symbolisch wurde die Mittelübergabe daher mit einer Steinsetzung markiert. Der Bebauungsplan 24A wurde schrittweise entwickelt.
Erfolgreiche vorherige Bauabschnitte
Im ersten Abschnitt entstand ein Kreisverkehr, der zweite umfasst ein Wohngebiet mit 56 Grundstücken, von denen 47 verkauft wurden. Die Preise lagen zwischen 135 und 200 Euro pro Quadratmeter, einige Grundstücke wurden im Höchstgebotsverfahren vergeben. Die Stadt erzielte Einnahmen von 10,68 Millionen Euro und vergab zwei Erbbaurechte an die Stadtwerke Waren und die Wohnungsbaugesellschaft Waren. Landrat Müller begrüßte die Entscheidung der Stadt, die Mittel für die Infrastruktur des Wohngebiets zu nutzen.