Kranichtour endet mit Großeinsatz: Ausflugsschiff läuft bei Dunkelheit auf Grund
Kranichtour endet mit Großeinsatz: Schiff auf Grund gelaufen

Ein Fahrgastschiff der „Weißen Flotte Müritz“ ist am späten Donnerstagabend bei stürmischem Wetter auf der Müritz auf Grund gelaufen und hat einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Gegen 18.50 Uhr havarierte das Schiff im Bereich der Halbinsel „Großer Schwerin“ nahe Röbel.

Alle 20 Fahrgäste unversehrt gerettet

Das Ausflugsschiff „Mecklenburg“ war im Rahmen einer abendlichen Kranichtour auf dem See unterwegs, als es bei böigem Wind und schwierigen Bedingungen im Flachwasser auf Grund lief. Nachdem die Wasserschutzpolizei um 21.55 Uhr von dem Sachverhalt erfuhr, liefen umfangreiche Rettungsmaßnahmen an.

Kameraden der Feuerwehr und der Wasserwacht brachten alle 20 Fahrgäste unversehrt in Sicherheit. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Der Schiffsführer und der Maschinist der „Mecklenburg“ blieben zur Überwachung über Nacht auf dem Schiff.

Schiff liegt weiterhin auf der Untiefe

Gegen 22.30 Uhr havarierte das Schiff auf Höhe der Untiefe am Großen Schwerin nahe Röbel. Auch am Freitagmorgen liegt es noch dort. In Röbel kann man das Schiff von der einstigen Badestelle Martin Hoop aus sehen. Es konnte bislang nicht freigeschleppt werden.

Wassereinbruch oder der Austritt von wassergefährdenden Stoffen sind zurzeit nicht erkennbar, hieß es dazu am Freitagmorgen von der Wasserschutzpolizei. Die Maßnahmen zum Freischleppen des Fahrgastschiffes gehen am Freitag weiter. Wie es zu der Havarie kam, ist noch unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.