Lewitz-Wiesn: Banzkower Blasorchester lädt zum ersten Fest
Lewitz-Wiesn: Banzkower Blasorchester feiert Premiere

Beim ersten Banzkower Lewitz-Wiesn am 3. Oktober wird im „Störtal“ von morgens bis abends musiziert und gefeiert. Der Eintritt ist frei.

Regionale Orchester treffen sich zur Lewitz-Wiesn

Von 11 Uhr an geben sich befreundete Orchester aus der Region und darüber hinaus die Klinke beziehungsweise den Taktstock in die Hand. Die Idee entstand aus einem gelungenen musikalischen Wiedersehen. „Wir haben im vergangenen Jahr unser Jubiläum gefeiert und gemeinsam mit anderen Orchestern zusammenspielt, das war ein riesiger Spaß für uns und auch das Publikum und so waren wir auf der Suche nach einer Idee, das noch einmal zu machen. Daraus ist die Lewitz-Wiesn geboren“, erzählt Nico Adam, Leiter des Banzkower Blasorchesters.

Den musikalischen Auftakt übernimmt um 11 Uhr das gastgebende Blasorchester Banzkow. Danach folgen unter anderem die Crivitzer Jagdhornbläser, die Klasbachtaler Blasmusik, die Wendorfer Blasmusik und das Blasorchester Dorf Mecklenburg. Weitere Ensembles sorgen dafür, dass zwischen dem ersten Ton und dem letzten Tusch kaum Luft zum Verschnaufen bleibt.

Gesamtspiel und Aftershow-Party

Besonders laut dürfte es um 15.30 Uhr werden. Dann versammeln sich die Musiker zum großen Gesamtspiel. „Bei gutem Wetter machen wir das unter freiem Himmel“, sagt Nico Adam. Ansonsten im Saal. Und wenn so viele Blechbläser, Holzbläser und Schlagwerker gleichzeitig loslegen, dürfte das Dach des Störtals für einen kleinen Moment heben.

Danach geht die musikalische Reise weiter: Die MuWi Musikanten aus Wittenförden, die Stendaler Rolandmusikanten, das Blasorchester Hansestadt Rostock und der Verein Schweriner Spielleute übernehmen den Takt. Ab 20 Uhr übernimmt DJ Daniel bei der Aftershow-Party.

Unterstützung und Nachwuchssuche

Unterstützt wird die Veranstaltung von der EAS MV und der Ehrenamtsstiftung. Auch zahlreiche Sponsoren haben das Fest möglich gemacht. „Wir haben ein Crowdfunding sehr positiv abgeschlossen und konnten mit Unterstützung der Wemag unsere Kasse hervorragend aufbessern und auch zahlreiche Firmen und private Personen unterstützen uns finanziell, dafür ein großes Dankeschön“, sagt Nico Adam.

Einen Wunsch hat der Orchesterleiter trotzdem noch: Nachwuchs. „Wir würden uns über jungen Zuwachs in den Reihen sehr freuen. Wer mal schauen will, was Blasmusik so kann und was wir machen, ist am Samstag herzlich willkommen“, sagt er mit Nachdruck. Gelegenheit zum Zuhören, Staunen und vielleicht auch zum Ansteckenlassen gibt es am Sonnabend jedenfalls reichlich.