Am Sonnabend, 10. Oktober, lädt die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) von 10 bis 15.30 Uhr in den Multifunktionsraum auf dem Lokschuppen-Areal in Pasewalk ein. Unter dem Titel „Lebenswert älter werden in Vorpommern und der Uckermark“ will sie mit Bürgern darüber diskutieren, wie Menschen in dünn besiedelten Regionen möglichst lange selbstbestimmt leben können.
Herausforderungen auf dem Land
Im Mittelpunkt stehen Probleme, die gerade ländliche Gegenden betreffen: Pflege und Gesundheitsversorgung, weite Wege, fehlende Mobilität, Einsamkeit und die Frage, wie ältere Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Dabei soll es nicht allein um Forderungen an die Politik gehen. Bürger, Vereine und weitere Akteure aus der Region sollen eigene Erfahrungen und Ideen einbringen. Nach Angaben der FES ist das Ziel, ein Netzwerk aufzubauen, das über die Veranstaltung hinaus Vorschläge entwickelt und diese an die Kommunal- und Landespolitik heranträgt.
Impulse von Experten
Zum Thema Gesundheitsversorgung und häusliche Pflege spricht Mirabella Lietzau, Leiterin Pflege der Volkssolidarität Nord-Ost. Anschließend arbeiten die Teilnehmer in Gruppen an eigenen Vorschlägen. Am Nachmittag geht es um gesellschaftliche Teilhabe und Begegnungsmöglichkeiten im Alter. Dazu gibt Anette Möllmann, Vorsitzende des Seniorenbeirates Neuenkirchen, einen Impuls.
Die Ergebnisse des Tages sollen anschließend gemeinsam diskutiert werden. Die Veranstaltung beginnt am 10. Oktober um 10 Uhr auf dem Lokschuppen-Areal in der Speicherstraße 14 in Pasewalk. Die Teilnahme sowie Getränke und Verpflegung sind kostenlos. Um Anmeldung bis spätestens 5. Oktober 2026 wird gebeten – per E-Mail an [email protected]