Im Kloster in Zarrentin hat ein neues Konzertformat Premiere gefeiert: Die „Klangmomente“ lockten rund 150 Besucher in das ehemalige Zisterzienser-Nonnen-Kloster. Veranstaltet wird das Format von der neuen Philharmonie Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit SVZ und Nordkurier.
Kammermusikalische Reise durch die Jahrhunderte
Das Lynx Quartett, bestehend aus vier jungen Streichern aus Kolumbien, den USA und Rumänien, nahm die Zuhörer mit auf einen Streifzug durch verschiedene Musikepochen. Der erste Geiger Juan-Esteban Rendón führte durch das Programm und ordnete die Stücke in ihren Entstehungskontext ein.
Eine Besucherin zeigte sich beeindruckt davon, wie sehr sich die Musik über die Jahrhunderte verändert hat. Während ihr die Melodien von Haydn, Borodin und Schostakowitsch vertraut vorkamen, waren die Werke von Caroline Shaw überraschend.
Besucher zeigen sich begeistert
Andere Gäste waren vor allem von den Klängen beeindruckt, die man aus Streichinstrumenten herausholen kann. „Das war kein 08/15-Konzert, finde ich“, fasste ein Zuhörer zusammen. Pelle Grospitz freute sich besonders über Musik von Alexander Porfirjewitsch Borodin und möchte sich künftig mehr mit ihm und seiner Musik beschäftigen.
Auch Jeanette Aukstein war von der Zusammenstellung der Musik und der Leistung der Quartett-Mitglieder begeistert. „Das ist toll, dass es so ein Konzert hier in unserer Region gibt“, sagte sie. Natalie Niehus, Vorsitzende des Gewerbe- und Tourismusvereins der Stadt Zarrentin, zeigte sich stolz, dass die Premiere im Kloster der Schaalseestadt stattgefunden hat: „Das empfinde ich schon als Ehre für unseren Veranstaltungsort.“