Die Interessengemeinschaft (IG) Heimatgeschichte Lassan blickt auf eine durchwachsene Museumssaison zurück: Nur 470 Interessierte besuchten das Museum Lassaner Mühle und die angeschlossene Friedrich-von-Lösewitz-Halle – weniger als im Vorjahr. Das berichtet der Vorsitzende Bernd Jordan.
Gründe für den Besucherrückgang
Jordan sieht die Ursachen unter anderem im Ausbleiben von Besuchergruppen aus der Region. Zudem habe das gute Wetter im Sommer viele Gäste wohl eher an den Strand als ins Museum gelockt. Positiv vermerkt er, dass mit nur sieben Ehrenamtlichen über hundert Stunden geleistet wurden, um das Museum für Besucher offen zu halten.
Pläne für das kommende Jahr
Für 2026 kündigt der Verein bereits konkrete Termine an: Vom 7. bis 9. Mai findet die 10. Generalversammlung statt. Auf dem Programm stehen neben der Mitgliederversammlung ein historischer Vortrag von Prof. Dr. Haik Thomas Porada sowie eine Exkursion ins Pommersche Landesmuseum und ins Schloss Ludwigsburg.
Im Museum Lassaner Mühle ist erneut eine Sonderausstellung geplant, für die sich bereits zwei Künstler beworben haben. In der Lösewitz-Halle soll eine kleine Ausstellung zum Thema „Schule gestern und vorgestern“ gezeigt werden.
Neues Heft und Freiwilligendienst
Bereits in Arbeit ist das nächste Heft der „Beiträge zur Lassaner Heimatgeschichte“, das sich ausführlich der Kultur und dem Sport in Lassan während der DDR-Zeit widmen wird. Die 1981 gegründete Schalmeienkapelle wird darin ebenso eine Rolle spielen wie die erste Fußballmannschaft von 1952.
Für die Saison 2027 möchte die IG drei Mitarbeiter im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes einstellen. Interessenten können sich per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 01529550924 melden.