Das Kreiskrankenhaus Demmin lädt am 28. Oktober um 17 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über Osteoporose ein. Im Mittelpunkt stehen Diagnose, Vorbeugung und Therapie der häufigen chronischen Erkrankung.
Experte referiert über Knochenschwund
Referent ist Professor Hans-Christof Schober, Experte für Knochenerkrankungen und langjähriger ehemaliger ärztlicher Direktor und Chefarzt am Klinikum Südstadt Rostock. Die Veranstaltung richtet sich an medizinisches Fachpersonal und interessierte Bürger.
Osteoporose, umgangssprachlich Knochenschwund, zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Schätzungen zufolge leben mehrere Millionen Betroffene im Land. Vor allem ältere Menschen sind betroffen, häufig Frauen nach den Wechseljahren, aber auch Männer erkranken.
Folgen und Behandlungsmöglichkeiten
Die Krankheit führt häufig zu Brüchen an Wirbelsäule, Hüfte oder Handgelenk, die im höheren Alter die Selbstständigkeit einschränken können. Mit der alternden Bevölkerung gewinnt das Thema an Bedeutung.
Schober möchte praxisnah darstellen, wie sich Osteoporose früh erkennen und wirksam behandeln lässt. Geplant sind alltagstaugliche Empfehlungen zur Diagnostik, zur Vorbeugung und zu therapeutischen Optionen. Der Osteologe arbeitet seit Jahren wissenschaftlich und klinisch zu dem Thema und wirkt an medizinischen Behandlungsleitlinien mit.
Fragen und Austausch im Anschluss
Nach dem Vortrag ist Zeit für Fragen und Austausch. Für das Kreiskrankenhaus Demmin hat das Thema aufgrund des geriatrischen Schwerpunktes besondere Relevanz. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Behandlung kann Brüche vermeiden und die Lebensqualität älterer Patienten sichern.