Ein Kommentar von Mayk Pohle kritisiert die zunehmende Verwendung genderneutraler Formen in der deutschen Sprache. Der Autor fragt sich, was aus der deutschen Sprache geworden sei, wenn er Beiträge, Mitteilungen oder Stellungnahmen liest oder hört.
Neue Wortschöpfungen stoßen auf Kritik
Studenten würden immer öfter als Studierende bezeichnet, aus dem Studentenwerk werde das Studierendenwerk. Demonstranten würden zu Demonstrierenden, Mitarbeiter zu Mitarbeitenden und Anwohner zu Anwohnenden. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dem Autor stellen sich bei diesen neuen Wörtern die Nackenhaare hoch. Er weiß zwar, dass es sich um eine weiche Form des Genderns handelt und die Verfasser alles geschlechtsneutral formulieren wollen.
Generisches Maskulin als ausreichend angesehen
Der Kommentar argumentiert, dass mit dem generischen Maskulin in der deutschen Sprache alles bestens geregelt sei. Wer Anwohner sage, meine alle, Frauen und Männer. Wenn von einer Frau gesprochen werde, gehe es um eine Anwohnerin. Der Autor fragt, ob die Verfasser solcher Wortschöpfungen zur Kenntnis nehmen, dass die große Mehrheit der Bevölkerung das Gendern in jeder Form ablehnt.
Appell an Medien als Vorbilder
Für Zeitungsmacher und Journalisten komme hinzu, dass Gendern den Lesefluss erheblich hemme. Die Beiträge sollten gelesen werden. Der Kommentar wünscht sich, dass diese Unsitte langsam aufhört. Medien sollten Vorbild sein und sich an die gültigen Regeln der deutschen Sprache halten.