Der zeitweilige Ausschuss „Lebenswerte Stadt – Stadtgrün“ in Mirow sucht einen neuen Vorsitzenden. Der bisherige Vorsitzende Tobias Müller-Deku ist aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Die Mitglieder sind nun auf der Suche nach einem sachverständigen Einwohner, der sich des Themas Stadtgrün annimmt, wie Müller-Deku berichtet.
Erste Pläne bereits erarbeitet
Anfang September kamen die Mitglieder zu ihrer jüngsten Sitzung mit Müller-Deku zusammen. Die ersten Pläne zur Grünflächenpflege in der Stadt wurden bereits erarbeitet. So soll in der Retzower Straße in Mirow auf Höhe der Buswendeschleife auf 200 Quadratmetern der Bereich um das Willkommensschild mit einem Blühbereich verschönert werden. Im Herbst soll zudem das Schild überarbeitet, neu foliert und die Rahmen gestrichen werden.
Im Rondell in der August-Bebel-Straße soll die Fläche der Litfaßsäule gereinigt und farblich gestaltet werden. Weiterhin planen die Ausschussmitglieder im hinteren Bereich der Obstbaumplantage in der Schillerstraße, die eine Fläche von 1000 Quadratmetern umfasst, eine Streublumenwiese auszusäen.
Auch in den Ortsteilen aktiv
Auch in den Ortsteilen rund um Mirow wollen die Ausschussmitglieder aktiv werden. Da der gesamte Bereich um das Kriegerdenkmal und der Bereich um den Teich in Schillersdorf mit der Kampfmittelbelastungsklasse vier belegt ist, sollen die ausrangierten DDR-Betonmülleimer durch den Dorfverein farblich gestaltet sowie als Blumenkübel bepflanzt werden. Durch die Kampfmittelbelastung seien Bodeneingriffe nämlich untersagt, erklärt Müller-Deku.
In Qualzow soll der Ortsname in Form eines Blumenbeetes entstehen. Um die weitere Pflege durch einen Dienstleister zu ermöglichen, wurde eine feste Beeteinfassung, zum Beispiel durch Robinienstämme, vorgeschlagen. Im Bereich der Bushaltestelle in Qualzow soll der Schaukasten instand gesetzt werden.
Blumenkübel für Blankenförde und Starsow
In Blankenförde auf Höhe des Abzweiges Babke sollen von der Bushaltestelle bis zur Nationalparkinfo Betunien in Blumenkübeln gepflanzt werden. Andere Pflanzen würden durch Rehwild abgefressen, haben Ausschussmitglieder festgestellt.
Im Ortsteil Starsow sollen ebenfalls Blumenkübel bepflanzt werden. Hier wird es sich vorwiegend um Wildkräuter handeln, denn Bienen und Hummeln fühlen sich besonders angezogen von Basilikum, Thymian und Co.