Wemag warnt zum Ferienstart vor Gefahren beim Drachensteigen
Wemag warnt vor Gefahren beim Drachensteigen

Zum Beginn der Herbstferien weist die Wemag Netz auf Sicherheitsregeln beim Drachensteigen hin. Hintergrund sind windige Wochenenden und vermehrte Familienausflüge, wie das Unternehmen mitteilt.

Abstand zu Freileitungen und Strommasten

Wer Drachen steigen lässt, sollte vor allem Abstand zu Freileitungen und Strommasten halten. Als Richtwert gelten mindestens 600 Meter Abstand zu Masten und Leitungen.

Elektrische Spannung könne auf die Drachenschnur überspringen und lebensgefährlich sein, erklärt die Wemag. Verfängt sich ein Drachen in einer Freileitung, ist die Schnur sofort loszulassen. Eigene Befreiungsversuche sind zu unterlassen.

Verhalten bei Störungen und Gewitter

Sollten sich Drachen und Stromleitungen oder -masten doch einmal zu nahe gekommen sein, soll umgehend die Wemag-Störungsnummer 0385 755111 gewählt werden. Auch abgerissenen oder tiefhängenden Freileitungen darf man sich nicht nähern und sie nicht berühren. Zuständig sind die Störungsstelle der Wemag sowie Polizei oder Feuerwehr, die sofort informiert werden sollten.

Nach der Luftverkehrs-Ordnung dürfen Drachen ohne behördliche Genehmigung nur mit einer Seillänge bis 100 Meter betrieben werden. Bei aufziehendem Gewitter oder Regen sind Drachen einzuholen, da nasse oder feuchte Kunststoffschnüre Blitze bis zu den Haltegriffen leiten können. Der Pionier der Elektrizität Benjamin Franklin führte bereits im 18. Jahrhundert Experimente mit Drachen und Blitzen durch.