Explosionsknall auf der A14: Lkw-Auflieger brennt, Fahrbahn voll gesperrt
Explosionsknall auf der A14: Lkw-Auflieger brennt

Ein Knall nach dem anderen, noch Kilometer entfernt zu hören, und eine Rauchsäule, die weiß-grau in den roten Morgenhimmel aufsteigt: Auf der A14 bei Fahrbinde ist am Dienstagmorgen, 29. September, ein Lastwagen in Brand geraten. Gegen 6.20 Uhr ging die Meldung bei der Leitstelle ein. Was zunächst als brennender Auflieger gemeldet wurde, entwickelte sich zu einem größeren Feuerwehreinsatz.

Fahrer trennt brennenden Auflieger und rettet Zugmaschine

Dass der Fahrer des Lastwagens unverletzt blieb, dürfte auch seiner schnellen Reaktion zu verdanken sein. Geistesgegenwärtig kuppelte er die Zugmaschine vom brennenden Auflieger ab und brachte sie einige Meter entfernt in Sicherheit. Damit war zumindest die Zugmaschine aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich.

Wenig später waren mehrere Explosionen zu hören, die sich über Kilometer hinweg bemerkbar machten. Was genau auf dem Auflieger brennt und wodurch es zu den Explosionen kam, ist bislang unklar.

Feuerwehr mit großem Aufgebot im Einsatz

Die Feuerwehr rückte mit einem größeren Aufgebot an. Unter anderem sind die Wehren aus Fahrbinde, Banzkow, Goldenstädt, Sukow und Raduhn im Einsatz. Die Einsatzkräfte müssen sich um die Brandbekämpfung kümmern. Angesichts der Explosionen ist dabei besondere Vorsicht geboten.

A14 zwischen Fahrbinde und Karstädt voll gesperrt

Die A14 ist in Fahrtrichtung Dresden auf dem Abschnitt bei Fahrbinde in Richtung Karstädt voll gesperrt. Autofahrer müssen sich auf erhebliche Behinderungen einstellen. Schnell hatte sich ein Stau gebildet, einige Fahrer nutzten allerdings auch die Behelfsauffahrt, um die Autobahn zu verlassen.

Wie lange die Sperrung dauert, ist derzeit noch nicht abzusehen. Auch zur Brandursache und zur Ladung des Lastwagens liegen bislang keine gesicherten Informationen vor.