Quecksilberfund im Paketdepot: Zustellung in Leizen weiter blockiert
Quecksilberfund: Paketzustellung in Leizen stockt weiter

Der Fund eines Giftstoffes im DHL-Express-Depot in Leizen bei Röbel hat auch am Mittwochmorgen noch Auswirkungen auf den Betrieb. Am Dienstagabend war in dem Zustellzentrum ein Gefahrstoff gefunden worden. Es soll sich um Quecksilber handeln. Eine Zustellerin hatte sich mit Beschwerden gemeldet.

Depot weiterhin abgesperrt

Am Morgen nach dem Gefahrguteinsatz ist im Leizener Depot warten angesagt. Der Einsatzleiter soll nun entscheiden, wie es weitergeht. Die Zusteller stehen vor der Betriebsstätte als würden sie streiken. Denn weiterhin ist alles abgesperrt, so die Beobachtungen des Nordkuriers vor Ort.

Von der Bereichsleitung hieß es, dass sie dringend auf weitere Informationen angewiesen sei, damit die Zustellung sich nicht noch weiter verzögere. Eine genaue Zeitangabe konnte die Polizei aber nicht geben.

Postboten wissen noch nicht, wie es weitergeht

Angst davor, auch etwas Gefährliches in den Paketen zu transportieren und dabei gesundheitlichen Schaden zu nehmen, hatten Befragte unter den Postboten nicht. Es sei im Moment nur ärgerlich, nicht zu wissen, wie es weitergeht. Ein LKW mit Paketen, der gegen 7 Uhr am Morgen angekommen war, sei noch nicht ausgeladen. Unklar sei auch noch, in welche Räume der Anlage man gehen darf und in welche nicht. Insofern bleibt offen, ob und wann die Zustellung heute starten kann.