In Wismar und Travemünde sinken die Wasserstände seit dem frühen Morgen. Die Hansestadt Wismar ist offenbar von einer folgenschweren Sturmflut verschont geblieben. Seit etwa 3 Uhr fällt der Pegelstand. Er hat am 18. Oktober 2026 die Marke von rund 1,20 Meter über Normalhöhennull offenbar nicht überschritten.
Erwartete Pegelstände bis 1,4 Meter
Nach einer Warnung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) waren in der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober 2026 an der Ostseeküste und in der Lübecker Bucht Pegelstände bis 1,4 Meter über Normalhöhennull erwartet worden. Daraufhin hatte der Landkreis die Alarmstufe 2 für den Hochwasserschutzplan des Landkreises Nordwestmecklenburg ausgerufen.
Auch in der Hansestadt Wismar waren erhöhte Wasserstände erwartet worden. Die Prognose lag hier bei 65 bis 130 Zentimeter über Normalhöhennull. Fahrzeuge sollten aus hochwassergefährdeten Gebieten gebracht werden.
Feuerwehr und THW im Einsatz
Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren am Samstag in der Hansestadt im Einsatz. Sie pumpten Wasser ab, um die Überflutung einer Kreuzung in der Nähe des Hafens zu verhindern. In Wismar vor Ort waren auch Kräfte des Bevölkerungsschutzes des Landkreises Nordwestmecklenburg.
Sinkende Wasserstände gibt es inzwischen auch in Travemünde. Dort war kurz nach 3 Uhr morgens ein Wert von 1,23 Meter über Normalhöhennull verzeichnet worden. Gegen 7 Uhr heute früh lag der Wasserstand bereits bei 1,16 Meter über Normalhöhennull. Das geht aus Daten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hervor.