Etwa 1.000 Menschen haben am Sonnabend das Gewölbesingen in der Wismarer Sankt-Nikolai-Kirche besucht. Das teilte Küster Martin Poley mit. 19 Sängerinnen und Sänger standen dabei in mehr als 20 Metern Höhe und sangen aus den Torbögen oberhalb der Seitenschiffe des Gewölbes.
Akustik durch Torbögen
Die Öffnungen der Torbögen lenken den Schall wie Trichter in das Hauptschiff der Kirche. Dadurch entsteht der besondere Klang, der die Zuhörer in der Kirche erreicht.
Wiederbelebte Tradition
Ein Projektchor aus Wismar hat diese Tradition wiederbelebt. Damit findet das Gewölbesingen in der Sankt-Nikolai-Kirche erneut statt.