Der Altstadtflohmarkt in Gadebusch hat seit seinem Bestehen rund 600 Euro an Vereine in der Stadt gespendet. Die jüngste Spende in dreistelliger Höhe ging an den Gadebuscher Ortsverein des Arbeitslosenverbandes Deutschland. Das Geld übergab Elke Gebel an Doreen Seligmann und Mario Schubert.
Drei Schwestern organisieren den Altstadtflohmarkt
Elke Gebel und ihre beiden Schwestern Sibille Boeck und Susanne Eggert organisieren gemeinsam den Gadebuscher Altstadtmarkt. Die Standgebühren, die dabei zusammenkommen, spenden sie an gemeinnützige Vereine der Region. „Schon als wir mit dem Organisieren der Flohmärkte anfingen, war es für uns ein besonderes Anliegen, Vereine zu unterstützen“, sagte Elke Gebel.
Der Ortsverein des Arbeitslosenverbandes kann das Geld gut gebrauchen. „Wir liegen wirtschaftlich am Limit. Jede Spende hilft und kommt unseren Projekten Kleiderbörse und Möbelbörse und somit den Menschen in der Region zugute“, sagte der Vereinsvorsitzende Mario Schubert. Für kleines Geld können dort Kleidung, Möbel und Spielzeug gekauft werden.
Spende dient der Kleider- und Möbelbörse Gadebusch
Die Möbelbörse gibt es seit 1991. Im Jahr 2005 wurde unter der Regie des Ortsvereins des Arbeitslosenverbandes die Kleiderbörse eröffnet. „Die erhaltene Spende werden wir für die Aufrechterhaltung der Projekte Kleiderbörse und Möbelbörse einsetzen. Jeder Cent ist eine Hilfe. Wir freuen uns über jede Spende. Denn auch wir sind von Kostensteigerungen betroffen“, sagt Projektleiterin Doreen Seligmann.
Nach ihren Angaben nutzen pro Monat etwa 250 bis 400 Kunden die Möglichkeit, in der Kleiderbörse einzukaufen. Der Großteil komme aus dem Raum Gadebusch und Rehna, manche Käufer stammen auch aus Schwerin.
Diese Flohmarkt-Termine sind 2027 geplant
Elke Gebel hofft, dass die Projekte des Gadebuscher Ortsvereins noch möglichst lange weitergeführt werden. Sie weiß, wie wichtig solche sozialen Angebote sind.
Die nächsten Altstadtflohmärkte in der drittältesten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns sind 2027 am Pfingstsonntag sowie am letzten Sonntag des Monats September geplant. Rund 30 Stände werden dann wieder aufgebaut, an denen es Bücher, Schallplatten, Computerspiele, Haushaltselektrogeräte, Selbstgemachtes und vieles mehr gibt.
„Dass wir einen Flohmarkt direkt auf dem Marktplatz einer Stadt anbieten können, ist schon ein Alleinstellungsmerkmal. Der Altstadtflohmarkt genießt inzwischen einen guten Ruf und ist von der Qualität her ziemlich weit ober auf der Skala angesiedelt“, sagt Elke Gebel.