Der SV Murchin/Rubkow steht in der dritten Runde des Landespokals vor einer schweren Aufgabe. Am Samstag ab 14 Uhr gastiert der Landesklasse-Aufsteiger beim Penkuner SV Rot-Weiß. Die Rollen sind vor dem Duell klar verteilt.
Klare Favoritenrolle für Penkun
Während die Mannschaft aus dem Anklamer Altkreis nach dem Aufstieg in die unterste Landesspielklasse noch um ihren Rhythmus kämpft, gehört der Ligakonkurrent zu den stärksten Teams der Staffel II. Der Tabellenzweite aus Penkun ist in dieser Saison noch ungeschlagen und unterstrich seine gute Form zuletzt mit einem deutlichen 5:1-Erfolg gegen Burg Stargard.
„Wir sind gegen einen ganz starken Gegner klarer Außenseiter, werden aber alles versuchen, um ins Achtelfinale einzuziehen“, sagt Mu/Ru-Spielertrainer Philipp Wegner.
Penkuner heimstark
Die bisherigen Auftritte der Penkuner vor heimischer Kulisse untermauern die schwierige Aufgabe. Im Landespokal hatte der PSV in der ersten Runde zunächst ein Freilos, ehe die Mannschaft in Runde zwei die SG Insel Rügen deutlich mit 5:1 bezwang. Auch in der Liga zeigte sich der PSV zuletzt heimstark und feierte gegen die Greifswalder Hengste einen klaren 7:1-Erfolg.
„Die Favoritenrolle nehmen wir gerne an. Die Mannschaft hat in den letzten Spielen bewiesen, wozu sie spielerisch in der Lage ist. Wir wollen unbedingt eine Runde weiter“, sagte Penkuns Trainer Kevin Franke.
Personelle Sorgen bei den Gästen
Verstecken müssen sich die Murchiner allerdings nicht. Im Landespokal haben sie ihre Nervenstärke bereits mehrfach bewiesen. Zum Auftakt setzten sie sich bei Rot-Weiß Trinwillershagen erst im Elfmeterschießen mit 12:11 durch. In der zweiten Runde gelang gegen den Landesligisten VFC Anklam die nächste Überraschung. Erneut fiel die Entscheidung vom Punkt, diesmal mit 7:6 für die aktuellen Tabellenletzten.
Auch in der Liga gab es trotz des schwierigen Saisonstarts bereits Auftritte, die Mut machen. Beim SV 90 Görmin erkämpfte der Aufsteiger ein torloses Unentschieden und ließ damit gegen einen starken Gegner aufhorchen.
Erschwert wird die Pokalaufgabe durch die personelle Situation. Wegner muss am Samstag unter anderem auf Dennie Reinke, Johannes Grimm, Rio Grimm und Tim Cieslak verzichten.