Die Spitzenreiter der Fußball-Kreisoberliga Warnow haben ihre Erfolgsserien ausgebaut. Die SG Warnemünde siegte am fünften Spieltag der Staffel I mit 3:1 beim Internationalen FC Rostock und bleibt damit ohne Punktverlust. Neuer Zweiter ist die TSG Neubukow, die den Aufsteiger Kröpeliner SV 47 mit 5:0 besiegte. In Staffel II feierte die Rostocker BSG einen klaren 7:1-Erfolg gegen den Post SV Rostock und bleibt ebenfalls ungeschlagen.
Staffel I: Warnemünde müht sich, Neubukow überzeugt
Die SG Warnemünde tat sich beim Internationalen FC lange schwer. Zur Pause stand es 1:1, ehe Mike-Leon Genschow mit einem Doppelpack (55., 81.) die Partie zugunsten der Gäste entschied. Moritz Mirow von der SG Warnemünde sagte: „Mit dem IFC trafen wir auf einen Gegner, der uns über weite Strecken des Spiels auf Augenhöhe begegnete und uns alles abverlangte. In verschiedenen Spielphasen waren die Gastgeber schlichtweg überlegen und stellten uns vor erhebliche Herausforderungen. Aus dieser Partie nehmen wir wichtige Erkenntnisse mit.“
Die TSG Neubukow kam gegen den Kröpeliner SV zu einem ungefährdeten 5:0-Heimsieg. Sven Neubert von der TSG Neubukow kommentierte: „Ungefährdeter Heimsieg gegen einen Gegner, der so gut wie gar nichts nach vorn versucht hat und uns vor keine großen Probleme gestellt hat.“ Die Tore erzielten Hartig (21.), Lukas Schulz (31.), Blattmeier (45.), Bartz (46.) und Penzenstadler (63.).
Weitere Ergebnisse der Staffel I
Der FC Rostock United und der Doberaner FC II trennten sich 3:3 (2:2). Maik Goller vom FC Rostock United sagte: „Glücklicher Punkt für uns, aber gefightet haben wir, wie die Löwen. Am Ende hatte man das Gefühl, dass man sogar das Spiel noch irgendwie hätte gewinnen können.“ Michael Küppers vom Doberaner FC II meinte: „Meine Mannschaft ist noch sehr jung. Solche Situationen gehören leider auch zum Lernprozess dazu. Positiv ist aber, dass wir jedes Mal zurückgekommen sind und das Spiel wieder offen gestalten konnten. Am Ende macht United aus dem Nichts drei Tore. So etwas nennt man wohl effektiv. Aus meiner Sicht sind es am Ende zwei verlorene Punkte.“
Der UFC Arminia Rostock besiegte den FSV Kritzmow II mit 6:3 (5:1). Felix Westendorff vom UFC Arminia Rostock erklärte: „Obwohl Kritzmow auch Nadelstiche setzen konnte, haben wir die erste Halbzeit stark an uns gerissen. Aus der Kabine kamen wir leider etwas unentschlossen. So schwankte das Spiel ganz kurz, aber nach diversen guten Aktionen sind wir zurückgekommen. In den letzten Minuten hätten wir noch einige Tore mehr machen müssen.“ Maxim Hahn vom FSV Kritzmow II sagte: „Leider haben wir es Arminia vor allem im ersten Durchgang einfach gemacht und wurden zurecht bestraft. Am Ende müssen wir uns eingestehen, dass wir einfach zu viele Fehler gemacht haben.“
Der TSV Bützow gewann gegen die SG Motor Neptun Rostock mit 2:0 (0:0). Joachim Schwartz von der SG Motor Neptun Rostock sagte: „Insgesamt war es eine konstante Leistung von uns. Leider bekamen wir zwei Angriffe der Gastgeber nicht ordentlich verteidigt. Bei eigenen Chancen fehlte das letzte Quäntchen Glück, um uns für unseren Aufwand zu belohnen.“ Die Tore erzielten Abudai (56.) und Sdunzik (83.).
Der FSV Kühlungsborn II setzte sich gegen den Sievershäger SV 1950 II mit 3:2 (2:0) durch. Andreas Bartsch vom FSV Kühlungsborn II sagte: „Erste Hälfte haben wir super gespielt. Mit Beginn der zweiten Hälfte und den Einwechslungen verloren wir jedoch unsere spielerische und taktische Linie. Es wurde noch einmal eng. Insgesamt haben wir jedoch verdient gewonnen.“ Philipp Peters vom Sievershäger SV 1950 II meinte: „Ein wahnsinniges Spiel von beiden Mannschaften, Glückwunsch an Kühlunngsborn und die Zuschauer.“
Staffel II: Rostocker BSG bleibt makellos
Die Rostocker BSG feierte gegen den Post SV Rostock einen 7:1 (4:0)-Sieg und bleibt damit auch im fünften Spiel ohne Punktverlust. Marcus Bartelt von der Rostocker BSG sagte: „Die Mannschaft hat eine souveräne Leistung abgeliefert. Trotz einer 90 Minuten tief stehende Post-Mannschaft behielten wir die Ruhe im Aufbau und schossen sieben Tore. Auch wenn wir zweite Halbzeit einen Gang runter schalteten, hätten wir vorne noch effektiver sein können.“ Justus Stückmann vom Post SV Rostock kommentierte: „Leider war für uns beim Spitzenreiter nichts zu holen, da wir schon früh in Rückstand gerieten und darauf keine Antworten fanden.“
Die SG Warnow Papendorf II gewann gegen den SV 47 Rövershagen mit 5:2 (1:2) und ist nun neuer Zweiter. Niklas Bliemeister von Papendorf II sagte: „Die erste Halbzeit lief nicht nach Plan für uns. Rövershagen war galliger und hat es nicht schlecht gemacht. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Spielanteile und konnten das Spiel noch drehen.“ Martin Oehlert von Rövershagen meinte: „Das 5:2 fällt am Ende viel zu hoch aus. Ein Unentschieden wäre definitiv verdient gewesen. So endet auch dieser Spieltag nicht zu unseren Gunsten.“
Weitere Ergebnisse der Staffel II
Der TSV Graal-Müritz 1926 besiegte den SV Jördenstorf mit 3:1 (1:0). Marko Friedrich vom TSV Graal-Müritz sagte: „Nachdem wir zur Halbzeit verdient mit 1:0 in die Kabine gegangen sind, haben wir es auch in der zweiten Halbzeit geschafft, die stärker werdenden und mittlerweile fast schon zu unseren ‚Angstgegnern‛ gehörenden Jördensdorfer auf Abstand zu halten.“
Der SV Gelbensander Grashopper gewann gegen den VfB Traktor Hohen-Sprenz mit 4:1 (2:0). Martin Rusik von Gelbensande sagte: „Unser Ziel war von Anfang an klar. Wir wollten den Gast ständig unter Druck setzen und unbedingt den Sieg einfahren. Wahrlich kein Leckerbissen, aber am Ende verbuchten wir die Partie als Arbeitssieg.“ Stefan Knull vom VfB Traktor Hohen Sprenz meinte: „Wieder kamen wir gut ins Spiel, hatten ein, zwei sehr gute Chancen und nutzen sie wieder nicht. Die erste Möglichkeit des Gegners führte zum Gegentor. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie und wirklich Druck übte keine Mannschaft aus.“
Union Sanitz 03 und der SV 90 Lohmen trennten sich 2:2 (0:1). Maik Härting von Union Sanitz sagte: „Es war ein hart umkämpftes Spiel, ohne große Torchancen auf beiden Seiten. In Hälfte eins rutschte dem Gast aus Lohmen eine Flanke ab, welche bei uns im Kasten einschlug. In Halbzeit zwei konnten wir uns mehr Spielanteile erarbeiten, ohne weiterhin torgefährlich zu wirken. Aus dem Nichts dann das 0:2 für Lohmen. Danach waren wir spielbestimmend und wollten das Spiel nicht verlieren. Die Mannschaft zeigte eine enorme Moral, Wille und Leidenschaft und kämpfte den Landesklasse-Absteiger nur noch hinten rein. Mit dem Schlusspfiff gelang der hochverdiente Ausgleich.“
Der SV Hafen Rostock 61 II verlor gegen den ESV Lok Rostock mit 1:4 (0:0). Bjarne Richter vom SV Hafen Rostock 61 II sagte: „45 Minuten lang sah es nach einem Spiel aus, das durch Nuancen entschieden würde. Ein Sonntagsschuss direkt nach Wiederbeginn brachte uns ber unter Zugzwang. Die Lok wusste die entstehenden Räume zu nutzen und verdiente sich den Auswärtssieg.“ Börge Kunstmann vom ESV Lok Rostock meinte: „Die ersten Punkte wurden endlich eingefahren. Der Sonntagsschuss zum 1:0 war der Dosenöffner.“