Laage will Sondervermögen in Sportplatz und Schule stecken
Laage will Sondervermögen in Sportplatz und Schule stecken

Die Stadtvertretung von Laage hat beschlossen, Gelder aus dem sogenannten Sondervermögen des Bundes für zwei Projekte zu verwenden: die Sanierung der Fassade an Haus 3 des Recknitzcampus und die Erneuerung des Kunstrasenplatzes. Das Sondervermögen wird bis auf die kommunale Ebene durchgereicht und muss für Investitionen in Bereichen wie Infrastruktur, Kultur, Sport oder Bildung eingesetzt werden.

Fassade am Recknitzcampus

Zur Fassade heißt es von der Verwaltung: „Die Planungen hierzu sind bereits weit fortgeschritten und der Baubeginn noch in diesem Jahr avisiert.“ Etwas über eine Million Euro ist dafür veranschlagt. Laage bewirbt sich nun um einen Teil des Sondervermögens, den der Landkreis vergibt. Ob und wie hoch die Förderung ausfällt, ist noch offen – die Spanne reicht von null bis 590.000 Euro. Die Entscheidung trifft eine Jury auf Kreisebene.

Neuer Kunstrasenplatz kostet eine Million Euro

Neben der Fassade hofft die Stadt, über das Programm auch den Sportplatz instand setzen zu können. „Das ist ein dringliches Projekt, der Kunstrasenplatz ist kaputt“, betonte Stadtrat Christian Paulus während der Sitzung. Laut Stadtvertreter Andreas Pieper (CDU) handle es sich um einen der meistfrequentierten Orte in Laage: „Wenn wir das nicht machen würden, wären wir schön blöd“, sagte er mit Blick auf die Förderkulisse.

Die Baukosten schätzt die Verwaltung auf rund eine Million Euro, die erhofften Fördermittel belaufen sich auf etwa 570.000 Euro. Allerdings muss der Amtsausschuss dem Vorhaben noch einstimmig zustimmen und es anschließend dem Landkreis vorschlagen. Geht es nach den Stadtvertretern, soll zudem Geld aus den Kontingenten der amtsangehörigen Gemeinden in den Kunstrasenplatz fließen, falls diese ihre Mittel nicht vollständig selbst abrufen.