Empörung nach Attacke auf Gäste-Bus von Aris Thessaloniki in Rostock
Attacke auf Gäste-Bus nach Eurocup in Rostock

Nach dem Eurocup-Spiel der Rostock Seawolves gegen Aris Thessaloniki ist ein Bus mit Gästefans auf der Autobahn bei Rostock angegriffen worden. Die Polizei ermittelt, der Club und Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel haben den Vorfall verurteilt.

Angriff auf fahrenden Bus mit etwa 70 Fans

Der Zwischenfall ereignete sich auf der Rückreise nach dem Europapokalspiel der Rostocker gegen den Favoriten aus Griechenland. Nach Angaben der Polizei wurde ein fahrender Bus mit etwa 70 Gäste-Fans auf der Autobahn bei Rostock von Unbekannten attackiert. Der Bus wurde beschädigt, Personen blieben unverletzt.

Die Polizei leitete Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.

Innenminister und Seawolves verurteilen Gewalt

Innenminister Christian Pegel äußerte sich in einer Stellungnahme besorgt: „Die Berichte über den mutmaßlichen Übergriff auf einen Bus im Nachgang eines Basketballspiels unter Beteiligung von Rostocker Fans sind besorgniserregend.“ Er betonte: „Gewalt und Bedrohungen haben im Sport und in unserer Gesellschaft keinen Platz.“

Die Rostock Seawolves hatten bereits zuvor auf ihrer Homepage geschrieben: „Wir sind erschrocken und tief betroffen über den Angriff auf den Bus mit den Gästefans von Aris Thessaloniki.“

Verein kündigt Unterstützung bei Ermittlungen an

Die Seawolves bezeichneten die Attacke mit Pyrotechnik auf dem Heimweg der Fans als absolut inakzeptabel. Sie habe mit dem Sport und den Werten, für die der Verein stehe, nichts zu tun. „In der Geschichte unseres Clubs ist so etwas noch nicht vorgefallen“, hieß es.

Der Verein kündigte an, die Polizei bei der Ermittlungsarbeit zu unterstützen. „Für uns steht fest: Gewalt gegen Gästefans ist durch nichts zu rechtfertigen.“