Der HC Empor Rostock II hat die Peene-Halle in Loitz gestürmt. Das Team um Trainer Erik Reimer verwies die zuvor ungeschlagene SG Uni Greifswald/Loitz mit 41:30 (19:17) in die Schranken. In der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree liegen die Hansestädter mit 4:2 Punkten an Position vier.
Trainer Reimer warnt vor Überbewertung
„Wir wollen den Doppelpunktgewinn nicht überbewerten. Die Gastgeber mussten neben dem Verzicht auf die Langzeitverletzten Gergö Toth und Florian Fink mit mehreren angeschlagenen Spielern antreten. Den Erfolg sicherten wir uns in den zweiten 30 Minuten“, erklärte Reimer.
In der Tat spielten die Gäste nach der Halbzeit die SG Uni so richtig an die Wand. In der Phase von der 34. bis 44. Minute gelang ihnen alles, den Vorpommern nichts. Aus Empors 21:20 wurde das 30:20 – quasi die Vorentscheidung. Erst der zwölffache Torschütze Diogo Teixeiro beendete die Durststrecke der Einheimischen.
Starke erste Halbzeit, wacklige Defensive
Bereits in den ersten 30 Minuten hatte der HCE im Angriff überzeugen können. „Wir fanden immer wieder gute Lösungen. Leider besaßen wir in der Defensive nicht die notwendige Sicherheit“, bemängelte Reimer. So blieb Greifswald/Loitz trotz zwei durch den Ex-Empor-Akteur Finnegan Wittkopp vergebener Siebenmeter über 6:7 (10.), 14:14 (24.) und 16:17 (26.) dran.
War es vor der Pause Matti Scheminski mit Drang zum Tor, taute später Empor-Regisseur Sander Saß richtig auf. Seine sieben Tore erzielte er in der zweiten Halbzeit. „Auch die Verteidigung mit unseren drei Torhütern steigerte sich, war Ausgangspunkt für die Tempogegenstöße“, freute sich Erik Reimer.
Fokus auf das Duell gegen Vorpommern Greifswald
Nach dem 30:20 schaltete Empor keineswegs einen Gang zurück, lag mehrfach mit zwölf Toren vorn. „Nach dem zuletzt 29:28 gegen Schwerin und die heutigen Punkte richten wir den Fokus auf das kommende Match gegen Vorpommern Greifswald. Wir wollen nachlegen“, kündigte der Empor-Coach an.
HC Empor II: Johannisson, Malchow, Fronek – Nave (4), Brockmann (3), Borchert, Bialek (3), H, Harm (3), Orzol (2), C. Harm (8/3), Saß (7), Pommerenke, M. Scheminski (11)