Am 3. Spieltag der Eishockey-Oberliga Nord haben die Rostock Piranhas ihre erste Saisonniederlage kassiert. Trotz einer 3:0-Führung verloren die Norddeutschen mit 3:4 (1:0, 2:2, 0:2) bei den Herforder Ice Dragons.
Trainer Pöpel: „Verdiente Niederlage“
„Am Ende ist es eine verdiente Niederlage. Wir waren einfach das ganze Spiel über mental nicht auf der Höhe und gaben so letztlich eine Führung noch so aus der Hand“, sagte REC-Trainer Marius Pöpel.
Bei den Piranhas stand erstmals Rodion Schumacher von Beginn an im Tor. Zwar fehlte Maximilian Braun (Spieldauerdisziplinarstrafe), doch dafür war mit Marlon Braun ein „alter Bekannter“ wieder dabei. Er wurde von den Lausitzer Füchsen für die aktuelle Saison mit einer Förderlizenz für Rostock ausgestattet und kann bei den Piranhas Einsatzzeit bekommen, wenn er in der DEL2 nicht gebraucht wird.
Doppelschlag kostet den Sieg
Mit den beiden Auftaktsiegen im Rücken ließ sich auch das dritte Saisonspiel für die Rostocker gut an. Victor Knaub nutzte eine Überzahlsituation kurz vor Ende des ersten Drittels zur Führung (19.). Im Mitteldrittel erhöhten Ilja Fleischmann (35.) und Fedor Kolupaylo (38.) auf 3:0.
Doch den Gastgebern gelang noch im zweiten Drittel ein Doppelschlag zum 2:3 (38., 39.). Die Partie war wieder offen. Erneut war es ein Doppelschlag, der den Piranhas das Spiel kostete – 3:4 (54., 55.). Auf diesen Nackenschlag fand der REC keine Antwort mehr.