Die Rostock Seawolves haben das Nordderby in der Basketball-Bundesliga für sich entschieden. Am Samstagabend gewannen sie bei den Hamburg Towers mit 91:84 (46:32). An gleicher Stelle waren sie vor drei Wochen im DBB-Pokal gescheitert. Durch den zweiten Sieg im vierten Spiel kletterten die Mecklenburger zunächst auf Platz neun der Tabelle. Die Towers, die erst einen Saisonerfolg verbuchen können, rutschten auf Rang 16 ab.
Beste Werfer und Tabellenstand
Beste Werfer auf Seiten Rostocks waren Zach Copeland mit 16 Punkten und der ehemalige Hamburger Johnathan Stove mit 15 Zählern. Für die Towers war Kenny Ogbe mit 16 Punkten der Topscorer. Für die Hanseaten geht es am 11. Oktober auswärts bei den Frankfurt Skyliners weiter. Die Seawolves haben vor dem BBL-Heimspiel gegen Würzburg am 10. Oktober noch das Euro-Cup-Spiel am Dienstag gegen Rigas Zelli aus Lettland vor der Brust.
Schwieriger Start für beide Teams
Vor 3.190 Zuschauern in der Inselpark Arena in Wilhelmsburg kamen beide Teams nur schwer ins Spiel. Bezeichnend: Zusammengerechnet verfehlten die ersten 14 Dreier das Ziel. Die Towers gingen zwar 5:0 in Führung, kassierten dann aber zwölf Rostocker Punkte in Folge. Die Gäste blieben auch bis zur Pause das effektivere Team und führten zwischenzeitlich schon mit 17 Zählern. Dabei profitierten die Seawolves auch von ihrem klar besseren Rebounding unter beiden Körben.
Schwache Hamburger Wurfquote
Zudem blieb die Hamburger Trefferquote aus dem Feld schlecht. Sowohl bei den Zwei-Punkte- als auch bei den Drei-Punkte-Würfen blieben sie am Ende bei unter 40 Prozent. Da half es auch nicht, dass die Towers am Ende noch drei Dreier in Serie verwandelten. Ihre Aufholjagd kam zu spät.