Akrobatik am HKB-Turm: Künstlerinnen trotzen der Schwerkraft in Neubrandenburg
Akrobatik am HKB-Turm: Künstlerinnen trotzen der Schwerkraft

In Neubrandenburg haben Künstlerinnen in schwindelerregender Höhe für das Projekt „Aerial Roots“ geprobt. Vor den Augen staunender Zuschauer seilten sich zwei Sportlerinnen am Turm des Hauses der Kultur und Bildung (HKB) ab und vollführten dabei Drehungen und ästhetische Figuren am Seil.

Schwerelosigkeit am Seil

„Die Schwerkraft wird bei so schwebenden Figuren scheinbar außer Kraft gesetzt“, erklären die Veranstalter zu dem Kunstprojekt, das im Rahmen des Dokumentarfilmfestes dokumentArt 2026 aufgeführt wird. Die Musik stammt von Łukasz Jastrubczak.

Die Generalprobe fand am Montagabend auf dem Marktplatz bei Sonnenlicht statt. Viele Passanten blieben stehen, einige zückten ihre Smartphones, um die scheinbar schwebenden Kletterfrauen festzuhalten.

Premiere am Dienstagabend

Die feierliche Aufführung von „Aerial Roots“ ist für Dienstagabend um 18.30 Uhr geplant. Die tanzenden Künstlerinnen sind Rebekka E. Böhme, die auch die Choreografie übernommen hat, und Marie Julie Roehl. Der HKB-Turm wurde etwa 1965 erbaut, hat 14 Etagen und ist 56 Meter hoch.