Die Englische Woche mit nur drei von neun möglichen Punkten ist abgehakt. Nun geht der Blick beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock wieder nach vorn. Das muss er auch, will man nicht im Niemandsland der Tabelle verschwinden.
Tabellensituation und Ausgangslage
Auf den ersten direkten Aufstiegsplatz hat der FCH als Tabellensechster (15 Punkte) immerhin schon fünf Punkte Rückstand, vier Punkte Abstand sind es hingegen auf den ersten Abstiegsplatz. Will man oben dran bleiben, dann sollte nach zuletzt zwei Niederlagen im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (Samstag um 14 Uhr im Ostseestadion) wieder gepunktet werden.
Neuer Trainer bei den Fortunen
Doch Vorsicht – die Fortunen kommen zum Duell zweier Traditionsvereine mit einem neuen Trainer an die Ostseeküste. Nach einem durchwachsenen Saisonstart (Platz 10/14 Punkte) zog man beim Zweitligaabsteiger vor einer Woche die Reißleine und ersetzte Alexander Ende durch Klub-Legende Jens Langeneke, der jetzt als Trainer an Fortunas Seitenlinie steht.
Daher ist der Gegner für Hansas Trainer André Breitenreiter auch schwer einzuschätzen. „Wir legen den Fokus daher auch auf unser eigenes Spiel.“ Nach den letzten beiden Hansa-Niederlagen bleibt Breitenreiter zudem optimistisch: „Wenn die Entwicklung der Mannschaft gut voranschreitet, dann werden auch wieder die positiven Ergebnisse kommen“, ist sich der 53-Jährige sicher, der auch bei den verlorenen Spielen positive Sachen bei seiner Mannschaft erkannt hat.
Personelle Sorgen vor dem Heimspiel
„Wir kommen gut in die gefährlichen Zonen, nur die dann folgenden entscheidenden Pässe müssen besser werden“, so Breitenreiter, der hinsichtlich der personellen Besetzung einige Sorgen mit sich rumschleppt. So wird Emil Holten mit einer Knie- und Knöchelverletzung ausfallen, zudem sind auch Maximilian Krauß, Paul Stöck und Torhüter Luca Unbehaun angeschlagen.