Trauer im Rostocker Zoo: Gepardin Malika musste eingeschläfert werden
Trauer im Rostocker Zoo: Gepardin Malika eingeschläfert

Der Rostocker Zoo trauert um seine Gepardin Malika. Das betagte Tier aus dem größten Tierpark Mecklenburg-Vorpommerns musste eingeschläfert werden. „Um ihr weiteres Leiden zu ersparen, haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, sie gehen zu lassen“, sagt Zoo-Sprecherin Frida Jung.

Ein langes Leben als Rostockerin

Malika wurde 2010 im Zoo Rostock geboren und wurde 16 Jahre alt. Damit übertraf sie die übliche Lebenserwartung ihrer Art deutlich. „Malika war schon eine alte Oma. Normalerweise werden Geparden im Zoo nur 13 bis 15 Jahre alt“, so Frida Jung.

In letzter Zeit litt die Gepardin unter anderem an Arthrose. „Vor einiger Zeit mussten wir ihr außerdem das rechte Auge entfernen. Damit kam sie jedoch erstaunlich gut zurecht“, berichtet die Zoo-Sprecherin.

Berühmt durch Fünflinge im Jahr 2015

Bekannt wurde Malika im Jahr 2015, als sie im Rostocker Zoo Fünflinge zur Welt brachte – zwei Kater und drei Kätzchen. Sie zog alle fünf Jungtiere erfolgreich auf.

Zustand verschlechterte sich deutlich

Zuletzt hatte sich ihr Gesundheitszustand deutlich verschlechtert. Bei einer umfassenden Untersuchung wurden unter anderem sehr schlechte Blutwerte festgestellt. Deshalb wurde sie vergangene Woche eingeschläfert.

„Malika war ein ganz besonderes Tier und sie wird uns sehr fehlen. Wir sind dankbar für die vielen gemeinsamen Jahre und dafür, dass sie Teil unserer Rostocker Gepardenfamilie war“, heißt es aus dem Zoo Rostock.