Die ehrenamtliche Helferin Heike Anna Hildebrand hat den Ortsbeirat Warnemünde um Unterstützung gebeten, weil der Zustand der Wege vor der Begegnungsstätte „Am Moor“ immer wieder zu Unfällen führt. Bei der Sitzung des Rates am Dienstagabend machte sie deutlich: „Der Zustand der Wege vor dem Haus ist sehr schlecht und die Entwässerung unzureichend.“ Es habe bereits Personenunfälle gegeben, die dokumentiert werden könnten. Angesichts der bevorstehenden Regenzeit drängt Hildebrand auf „schnelle Abhilfe“.
Regenwasser staut sich vor dem Eingang
„Bei Regen sammelt sich Wasser, das nicht abfließt“, erklärte Hildebrand. Das erschwere den Zugang erheblich. „Betroffen sind vor allem Seniorinnen und Senioren, darunter Menschen mit Rollatoren und Rollstühlen.“ Bei einer Veranstaltung am vergangenen Freitag mit rund 100 älteren Teilnehmern sei der Ein- und Ausgang erheblich erschwert gewesen.
Die Probleme seien bereits mehrfach an die Stadtverwaltung und die Oberbürgermeisterin herangetragen worden – auch in persönlichen Gesprächen. „Zusagen hat es gegeben, eine zufriedenstellende Rückmeldung jedoch bislang nicht“, so Hildebrand. Die Situation müsse dringend verbessert werden.
Ortsbeirat plant neue Anfrage und Begehung
Der Warnemünder Ortsbeirat reagierte auf die Schilderungen: Er schlug vor, erneut eine Anfrage an das Tiefbauamt zu stellen und eine Begehung vor Ort mit fotografischer Dokumentation zu organisieren. Ziel müsse die Klärung sein, wie die Wegschäden beseitigt und die Entwässerung verbessert werden können, damit der Zugang zur Begegnungsstätte wieder sicher gewährleistet ist.