Nach dem Sieg der AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern rechnet Spitzenkandidat Leif-Erik Holm nicht mehr mit einer Regierungsbeteiligung seiner Partei. Einladungen zu Gesprächen an die anderen Parteien werde es nicht mehr geben, sagte Holm am Abend im ZDF. Diese hätten bereits abgewunken und wollten Rot-Rot-Grün versuchen.
Holm kündigt starke Oppositionsrolle an
„Wir richten uns jetzt auf die Oppositionsrolle ein, und wir werden eine starke Opposition sein“, so der AfD-Politiker. Die bisherige Zweierkoalition aus SPD und Linken in Mecklenburg-Vorpommern verfügt nach der Landtagswahl nicht mehr über eine ausreichende Mehrheit.
Rot-Rot-Grün gilt als wahrscheinlich
Die AfD wurde bei der Wahl stärkste Kraft. Ein Bündnis aus SPD, Linken und Grünen gilt als sehr wahrscheinlich. Eine andere Mehrheitskonstellation müsste die AfD zwingend als Koalitionspartner einbinden. Dies will jedoch keine der drei weiteren im Landtag vertretenen Parteien.