Mehrere Stadtfraktionen und ein eigens gegründeter Verein sprechen sich für einen neuen Konzertsaal in Schwerin aus. In einem gemeinsamen Antrag heißt es, die Landeshauptstadt habe ein bedeutendes kulturelles Leben. Es gebe jedoch eine Lücke zwischen den kleineren Sälen und der Schweriner Kongresshalle.
Antrag auf Prüfung
Ein moderner Konzertsaal mit 550 bis 750 Plätzen könnte Schwerin als Ort für Kultur, Kongresse und Tagungen aufwerten, so der Antrag. Oberbürgermeister Sebastian Ehlers (CDU) soll nun prüfen, ob eine Machbarkeitsstudie und Fördergeld möglich sind. Eine Machbarkeitsstudie untersucht, ob ein Bau überhaupt umsetzbar wäre.
Verwaltung sieht keine Mittel
Aus der Verwaltung hieß es jedoch bereits, Schwerin habe dafür kein Geld. Am Dienstagabend wollen die Stadtvertreter im Hauptausschuss über das Vorhaben diskutieren.