Der dritte Megamarsch auf der Insel Rügen ist wegen angekündigter Sturmböen vorzeitig beendet worden. Statt der geplanten 100 Kilometer konnten die knapp 2.100 Teilnehmenden nur die Hälfte der Strecke zurücklegen.
Abbruch nach 50 Kilometern
Die Sturmböen werden mit Geschwindigkeiten von 75 bis 80 Kilometern pro Stunde erwartet. Die Veranstalter hatten in Abstimmung mit dem Deutschen Wetterdienst und dem Deutschen Roten Kreuz entschieden, den Marsch nach 50 Kilometern zu beenden. Die Teilnehmenden wurden darüber informiert und erhalten für die verkürzte Strecke eine Medaille und eine Urkunde.
Start in Sassnitz mit Rekordbeteiligung
Der Megamarsch fand in diesem Jahr zum dritten Mal auf Rügen statt. Knapp 2.100 Menschen waren am Samstagmorgen an der Strandpromenade in Sassnitz gestartet – rund 200 mehr als im vergangenen Jahr. Ursprünglich sollten sie innerhalb von 24 Stunden eine Strecke von 100 Kilometern zurücklegen. Die Route sollte durch den Nationalpark Jasmund, entlang der Ostseeküste sowie durch Binz und Lietzow führen.