Bei Grenzkontrollen in Pomellen an der deutsch-polnischen Grenze hat die Bundespolizei drei gesuchte Personen entdeckt. Eine Frau und zwei Männer wurden zur Strafvollstreckung gesucht. Alle drei zahlten ihre offenen Geldstrafen und Verfahrenskosten und verhinderten damit Ersatzfreiheitsstrafen, wie Bundespolizei-Sprecher Igor Weber mitteilte.
Frau zahlt 1050 Euro und entgeht 35 Tagen Haft
Eine 42-jährige Deutsche war als Mitfahrerin in einem Seat Ibiza mit deutscher Zulassung unterwegs, als sie bei der Einreise kontrolliert wurde. Gegen sie lag eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Diebstahls vor. Sie zahlte 1050 Euro Geldstrafe und 93 Euro Verfahrenskosten. Dadurch blieb ihr eine Haftstrafe von 35 Tagen erspart.
Polizei kontrolliert auch bei Ausreise
Bei der Ausreise kontrollierten die Beamten einen 40-jährigen Polen, der als Beifahrer in einem polnischen Auto saß. Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken suchte ihn wegen Betrugsdelikten. Der Mann beglich 900 Euro Geldstrafe sowie 102,50 Euro Verfahrenskosten und verhinderte so 15 Tage Haft, so der Sprecher.
Rumäne zahlt 200 Euro
Ein 37-jähriger Rumäne wurde ebenfalls bei der Einreise festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Freiburg suchte ihn wegen Diebstahls. Mit der Zahlung von 200 Euro Geldstrafe und 84,50 Euro Verfahrenskosten wendete er eine zehntägige Ersatzfreiheitsstrafe ab.