Am 8. Oktober wird im Anklamer Regionalen Tourismus- und Informationszentrum (Ritz) über Rechtsextremismus und Nationalsozialismus in der DDR diskutiert. Der Demokratieladen Anklam und der MV-Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur laden zusammen mit dem Museum im Steintor und der Stadt Anklam zu einer Informations- und Gesprächsveranstaltung ein.
Experten beleuchten Umgang mit NS-Vergangenheit
Dr. Volker Höffer, Leiter der Außenstelle des Stasi-Unterlagenarchivs Rostock, und Dr. Lars Tschirschwitz, stellvertretender Landesbeauftragter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, werden beleuchten, wie es in der DDR um die Aufarbeitung des Nationalsozialismus sowie den Umgang mit Fremdenfeindlichkeit, Ausländerhass und Antisemitismus stand. Zudem soll thematisiert werden, was den DDR-Behörden über einschlägige Personen und Gruppen bekannt war.
Stasi-Akten aus dem Bezirk Rostock
Die Referenten möchten auch diskutieren, was die Art, wie SED, Stasi und Volkspolizei mit dem Problem umgingen, über das politische System der DDR aussagt. Volker Höffer will an Fallbeispielen und Stasi-Akten aus dem ehemaligen DDR-Bezirk Rostock die Dimension am Ende der DDR zeigen.
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 8. Oktober, um 18 Uhr im Ritz. Der Eintritt ist frei.