In der Uwe-Johnson-Bibliothek in Güstrow wird bis zum 30. November 2026 eine Auswahl von Arbeiten der Berliner Kommunikationsdesignerin, Illustratorin und Künstlerin Susanne Beneš (benSwerk) gezeigt. Präsentiert werden Buchcover vor allem aus den Genres Phantastik und Science-Fiction. Der Eintritt ist frei, es gelten die Öffnungszeiten der Bibliothek.
Cover als Einstieg in die Geschichte
Beneš arbeitet seit 2010 mit verschiedenen Verlagen zusammen. Nach eigener Aussage beginnt die Reise in eine Geschichte bereits mit dem Umschlag: „Ein Cover ist dann gut, wenn es die Inhalte eines Buches an die Menschen vermittelt, die sich potentiell dafür interessieren könnten. Denen muss es gefallen.“
Am Genre der Zukunftsromane schätzt sie, dass es Denkprozesse anstoße, „die wir dringend benötigen, damit es nicht so bleibt, wie es ist“.
Debatte um KI in der Gestaltung
Zur aktuellen Debatte um Hilfsmittel in der Gestaltung sagt Beneš, dass manche KI-Tools zwar nützlich sein könnten, klassische Arbeitsweisen aber nicht ersetzten. „Beim Schaffen eines Buches geht es um die Kommunikation zwischen Verlag, Lesenden und Gestaltung. Je geschmeidiger diese Kommunikation läuft, desto besser ist das Ergebnis.“
Qualität solle erarbeitet und nicht „gepromptet“ werden. Diesen Prozess wolle sie Maschinen weder privat noch gesellschaftlich überlassen.