CDU-Direktkandidat Dennis Aukstein-Scheuten will in den Landtag
CDU-Kandidat Aukstein-Scheuten will in den Landtag

Zur Landtagswahl am 20. September tritt Dennis Aukstein-Scheuten für die CDU im Wahlkreis 17 an. Der Wahlkreis umfasst die Orte Boizenburg, Dömitz, Lübtheen und Zarrentin. Für den Kandidaten steht dieser Wahlkreis vor allem für Heimat.

Bewerber mit kommunalpolitischer Erfahrung

„Boizenburg ist meine Heimatstadt, in der ich lebe, unternehmerisch tätig bin und mich seit vielen Jahren kommunalpolitisch engagiere“, sagt Aukstein-Scheuten. Im Fokus stehen für ihn „die Menschen, die hier leben und sich jeden Tag dafür einsetzen, dass ihre Orte funktionieren und lebenswert bleiben“.

Der Kommunalpolitiker trat vor zehn Jahren aus Sympathie für die Politik von Angela Merkel in die CDU ein. Jetzt fordert er mehr Aufmerksamkeit des Landes für die Region. „Wir sind nicht irgendwo am Rand von Mecklenburg-Vorpommern, sondern eine Region mit Zukunft, zudem eine der wirtschaftsstärksten Regionen im ganzen Land“, betont er.

Zentrale Aufgaben und Bürokratieabbau

Zentrale Aufgaben seien für ihn „gute Schulen und Kitas, eine verlässliche medizinische Versorgung und vernünftige Verkehrsverbindungen“. Zudem sollen Mittelstand, Handwerk und Landwirtschaft gestärkt sowie Investitionen und Arbeitsplätze in der Region gefördert werden.

Ein besonderes Anliegen ist ihm der Bürokratieabbau: „Wer einen Betrieb führt, einen Verein leitet oder kommunal Verantwortung übernimmt, sollte seine Zeit nicht damit verbringen, sich durch immer neue Vorschriften und Formulare zu kämpfen.“ Vereine, Initiativen und Kommunen müssten zudem in die Lage versetzt werden, „auch ohne Fördermittel wieder investieren zu können“.

Chancen der Region nutzen

Politik solle stärker „vom Ergebnis her“ gedacht werden: „Was kommt am Ende bei den Menschen vor Ort an? Genau darauf sollte sich Landespolitik konzentrieren.“ Hinzu kämen Energiefragen, steigende Kosten und die Gestaltung des ländlichen Raums.

Viele dieser Themen seien im Wahlkreis 17 unmittelbar spürbar, etwa wenn Unternehmen keine Fachkräfte finden, junge Menschen die Region verlassen oder Kommunen an finanzielle und personelle Grenzen stoßen. Gleichzeitig sieht er große Chancen: „Die Nähe zu Hamburg, unsere Natur, der Tourismus, Landwirtschaft, Handwerk, Mittelstand und Industrie bieten große Chancen.“

Es gelte, diese Stärken besser zu verknüpfen und „dafür zu sorgen, dass mehr Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze in unserer Region entstehen“. Sein Leitmotiv lautet: „Wir sollten nicht ständig darüber reden, was Mecklenburg-Vorpommern nicht kann, sondern viel stärker darüber, was wir können – und wie wir daraus noch mehr machen.“

Aukstein-Scheuten ist Stadtvertreter und Bürgervorsteher in Boizenburg und Mitglied im Kreistag Ludwigslust-Parchim. Diese Erfahrungen möchte er in die Landespolitik einbringen: „Ich komme nicht aus der Berufspolitik, sondern aus dem Unternehmertum und der kommunalen Verantwortung. Ich weiß, wie Entscheidungen in Schwerin vor Ort ankommen – und möchte dazu beitragen, dass sie besser werden.“