Auto versinkt bei Bootseinsatz im Warnemünder Yachthafen
Auto versinkt im Warnemünder Yachthafen

Beim Einsetzen eines Bootes ist am Sonnabend ein Auto im Yachthafen auf der Warnemünder Mittelmole ins Wasser geraten. Die Feuerwehr rückte unter anderem mit Tauchern an. Nach Angaben eines Sprechers der Rostocker Berufsfeuerwehr ereignete sich der Vorfall gegen 14.40 Uhr auf dem Gelände des Warnemünder Segelclubs.

Unglück beim Einsetzen eines Wassermotorrads

Nach Angaben der Polizei soll ein 48-Jähriger versucht haben, ein Wassermotorrad über eine Slipanlage vom Anhänger ins Wasser zu lassen. Als das nicht klappte, versuchte er das Fahrzeug vom Anhänger runterzuschieben. Das ganze Gespann kam durch das Schieben ins Rutschen und ging im Hafenbecken unter.

Bergung mit Kran und Tauchern

Die Berufsfeuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an. Auch die Tauchergruppe kam zum Einsatz. Der Bereich wurde zunächst abgesperrt. Nachdem feststand, dass sich keine Menschen mehr im Fahrzeug befanden, begannen die Einsatzkräfte mit der Bergung des Autos. Mithilfe eines Krans und eines Geschirrs wurde das Auto schließlich aus dem Hafenbecken gehoben. Zahlreiche Menschen verfolgten den Einsatz von der Mittelmole aus.

Totalschaden in Höhe von 70.000 Euro

Nach erster Einschätzung der Polizei ist am Auto ein Totalschaden in Höhe von 70.000 Euro entstanden.