KTV-Fest lockt Tausende: Verein wächst rasant und plant Events
KTV-Fest lockt Tausende: Verein wächst rasant

Das jüngste KTV-Fest Ende Mai in der Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV) war nach Einschätzung von Andreas Szabó, Vorsitzender des KTV-Vereins, ein voller Erfolg. Tausende Besucher kamen zu dem größten Stadtteilfest der Hansestadt. „Das Fest wurde wieder super angenommen und ist vor allem friedlich geblieben“, sagte Szabó. Besonders erfreulich sei der große Schwung neuer Mitglieder nach dem Fest.

Mitgliederzahl gestiegen

Der KTV-Verein wächst stetig und zählt mittlerweile 225 Mitglieder. Als Szabó 2019 den Vorsitz übernahm, waren es noch 50. „Eine enorme Steigerung“, so Szabó. Die neuen Mitglieder sind oft zwischen 25 und 40 Jahre alt, entweder neu nach Rostock gezogen oder Rückkehrer. „Sie wollen sich einbringen und etwas in ihrem Stadtteil bewegen“, erklärte er. Den Zuwachs führt er auch auf die Social-Media-Arbeit seiner Stellvertreterin Andrea Gottowik zurück.

Veranstaltungen im Herbst und Winter

Nach der Sommerpause lockt der Kiez-Flohmarkt am 29. August von 12 bis 18 Uhr auf den Brink. Bis zu 1000 Leute besuchen die Flohmärkte im Frühjahr und Herbst. „Sehr begehrt, die Stände sind immer früh weg“, sagte Szabó. Angeboten werden Kleidung, Bücher, Spielzeug, Deko und Raritäten. „Gleichzeitig bietet der Flohmarkt Raum für Begegnungen, Gespräche und ein lebendiges Miteinander im Stadtteil“, sagte Valeska Stephan, 2. Vorsitzende.

Am 26. September findet das KTV-Dinner statt. Unter dem Motto „3 Gänge - 3 Wohnungen“ kochen Teams einen Gang in der eigenen Wohnung und empfangen zwei weitere Teams. Anmeldungen sind ab September unter www.ktv-verein.de möglich.

Adventszeit in Planung

Am 1. Advent ist der Adventsmarkt mit dem Schmücken der Kiez-Tanne auf dem Margaretenplatz geplant. Am 6. Dezember gibt es das Nikolaus-Stiefel-Rennen für Kinder. Auch der bewegte Adventskalender ist wieder in Planung. „Wer Ideen für Veranstaltungen hat, sie aber nicht umsetzen kann, soll sich an uns wenden“, sagte Szabó. „Wir versuchen es dann, gemeinsam möglich zu machen.“