RGC Hansa will in der Champions League wieder aufs Treppchen
RGC Hansa strebt in Champions League nach Medaille

Von Donnerstag bis Samstag ermitteln in Rostock acht Frauenteams den Sieger der Goalball-Champions-League. Mit dem RGC Hansa als Gastgeber und den Füchsen Berlin sind auch zwei deutsche Teams am Start.

Rostockerinnen in Gruppe A

Die Rostockerinnen spielen in Gruppe A mit Kahramanmaras (Türkei, Donnerstag um 11.15 Uhr), FIFH Malmö (Schweden, Donnerstag, 15 Uhr) sowie GC Lyon's Golden Flash (Frankreich, Freitag um 9 Uhr). Alle Teams erreichen das Viertelfinale im Überkreuzvergleich mit der Gruppe B, in der neben den Füchsen Berlin auch Isparta (Türkei), Old Power (Finnland) und USV Hercules (Niederlande) spielen.

Großer Aufwand für Gastgeber

„Für unseren Verein ist das eine Riesensache, die aber natürlich mit einer Menge Arbeit verbunden ist. Wir haben über 100 Athletinnen und Betreuer bei uns. Jeden Tag sind um die 20 ehrenamtliche Helfer im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Dennoch freuen wir uns, dass wir dieses Endturnier ausrichten dürfen“, sagt Mario Turloff, Sportchef des RGC Hansa.

Ziel: Medaille

„Sportlich wollen wir natürlich nach 2022 und 2023, als wir jeweils Bronze gewannen, wieder um die Medaillen mitspielen. Das ist unser erklärtes Ziel. Ich denke auch, dass das Team das Zeug dazu hat, wenngleich wir ein paar Ausfälle zu beklagen haben“, so Turloff. Im Team von Nationaltrainerin Christiane Honermeier stehen zwei Spielerinnen wegen Schwangerschaft nicht zur Verfügung. Zudem ist Charlotte Troost nach ihren Rückenproblemen zwar wieder ins Training eingestiegen, die Champions League kommt für sie allerdings noch zu früh.

Verstärkung aus Israel

Mit Lihi Ben-David und Elham Mahamid Ruzin werden künftig zwei israelische Nationalspielerinnen für den RGC Hansa auflaufen. Aufgrund der Regularien darf allerdings nur eine Spielerin zum Einsatz kommen. Daher wird Lihi Ben-David, die seit Sonntag in Rostock ist und schon mit dem Team trainierte, den RGC in der Champions League verstärken. „Es war natürlich nicht ganz einfach, weil viele Spielerinnen, die uns weiterhelfen, bereits bei anderen Vereinen zugesagt hatten. Zudem wollten wir jemanden verpflichten, auf den wir auch in Zukunft setzen und nicht nur für dieses eine Turnier. Denn wir wollen versuchen, die Club-Weltmeisterschaft 2028 nach Rostock zu holen“, verrät Turloff.

Die Finalrunde wird am Samstag ab 9 Uhr ausgetragen, das Endspiel ist für 17.45 Uhr angesetzt (jeweils Sporthalle CJD Campus).