Im Kurhausgarten von Warnemünde findet am 29. August erstmals ein „Selbstmitbringfrühstück deluxe“ statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Sabine Engel und Melanie Lex vom „Verein für Warnemünde“. Zwischen 10 und 15 Uhr sollen bis zu 500 Teilnehmer an einer langen Tafel zusammenkommen.
Fast ausgebucht: 466 Anmeldungen liegen vor
Nach Angaben der Organisatorinnen sind bereits 466 Anmeldungen eingegangen. Einige Plätze bleiben für Kurzentschlossene frei. Die Veranstaltung, eine Premiere an der Ostsee, findet in Kooperation mit dem Kurhaus Warnemünde statt.
„Das Format richtet sich vor allem an Einheimische“, sagt Sabine Engel. Gäste seien aber ebenfalls sehr willkommen. Ziel ist ein gemeinsames Frühstück als offener Treff für Vereine, Familien und Einzelpersonen. Jeder bringt sein eigenes Frühstück mit. Alternativ bietet das Kurhaus Picknickkörbe für zwei Personen zur Vorbestellung an. Vor Ort gibt es zudem einen Waffelstand, einen neu eröffneten Kiosk mit Getränken und kleinen warmen Speisen sowie Kuchen.
Begrenzte Teilnehmerzahl und Sicherheitsvorkehrungen
Aus Sicherheitsgründen ist die Teilnehmerzahl auf 500 begrenzt. Sitzplätze sind fest nummeriert, um den Einlass über zwei Zugänge zu erleichtern. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Erwachsenem; Kinder sind frei. Die Einnahmen erhebt das Kurhaus zur Deckung von Personal- und Betriebskosten, unter anderem für Sanitäranlagen. Ein Sanitätsdienst des DRK ist eingesetzt.
Für Kinder sind eine Hüpfburg und Angebote des SV Warnemünde geplant. Die Hüpfburg stellt die Feuerwehr Warnemünde, die sich mit einem Einsatzfahrzeug präsentiert. Für die Spiel- und Sportangebote wurde ein Budget von 470 Euro beim Ortsbeirat beantragt und bewilligt.
Schatten, Sonnenschutz und Wettervorsorge
Für Sonnenschutz sorgen bereitgestellte Großschirme. Zusätzlich bringt die Universität Rostock einen Spender für Sonnencreme mit und will Kinderaktionen mit UV-Bändern anbieten. Bei Regen soll die Veranstaltung mit Schirmen und Ausweichflächen vor Ort fortgesetzt werden.
Die Organisatorinnen bitten Teilnehmer, nach Bedarf eigenes Geschirr, Sammeltassen oder Decken mitzubringen. Auch Hunde dürfen mitgeführt werden.
Die Idee zum „Frühstück am Meer“, so Melanie Lex, entstand bereits im vergangenen Jahr. „Seit Oktober laufen die Planungen.“ Bei positiver Resonanz ist eine Fortsetzung in den Folgejahren möglich.