Zwei Joker treffen: FCM Schwerin rettet Punkt beim Berliner AK
FCM Schwerin rettet Punkt beim Berliner AK

Der FC Mecklenburg Schwerin bleibt in der Fußball-Oberliga Nord ungeschlagen. Im Spitzenspiel beim Berliner AK bewies der FCM eine starke Moral und kam nach einem späten 0:2 doch noch zu einem 2:2-Unentschieden. Mit acht Punkten aus vier Spielen ist Schwerin jetzt Dritter.

Trainer zeigt sich stolz und mit gemischten Gefühlen

„Ich bin insgesamt sehr stolz auf meine Mannschaft, habe aber auch gemischte Gefühle. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und große Chancen gehabt, um eventuell auch gewinnen zu können. Andererseits kamen wir nach einem 0:2 noch einmal zurückgekommen, und dass mit zwei sehr späten Toren“, sagte FCM-Trainer André Sevecke.

Die Gäste boten über die gesamte Spielzeit Paroli und hätten sogar in Führung gehen können. „In der ersten Halbzeit haben wir uns gegen einen aggressiv anlaufenden Gegner gut gewährt. Diese Phase haben wir überstanden und waren gut im Spiel. Allerdings machten wir auch unseren Umschaltmomenten und Kontersituationen kein Tor“, so André Sevecke.

Späte Tore in der Schlussphase

In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Der Berliner AK traf zweimal und sah wie der Sieger aus (80., 84.). Doch Schwerin kämpfte sich zurück. Zunächst gelang dem eingewechselten Yves Vital Mfumu der Anschluss (87.). In der Nachspielzeit traf der ebenfalls eingewechselte Till Roloff zum Ausgleich (90.+4).

„Am Ende ist es ein gewonnener Punkt, den wir gerne mitnehmen und worüber wir uns freuen. Trotzdem muss man sagen, dass auch noch mehr drin gewesen wäre“, sagte André Sevecke.

Derby gegen Anker Wismar am Freitag

Weiter geht es für die Schweriner bereits am Freitagabend, 18. September, mit einem Derby gegen den FC Anker Wismar. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Die Gäste kommen als Achter (sechs Punkte) zum aktuellen Dritten FCM.

FCM Schwerin: Kennedy – Theo Stein, Leu, Santos, Zapel – Lenkeit, Szulczyk (63. Mfumu), Fujioka (73. Tehua), Correi Nguema (63. Roloff) – Bashir Schultz (63. Mbouhom), Evgeni Pataman (79. Alexander Pataman)