Bundespolizei fasst zwei Gesuchte am Grenzübergang Pomellen
Bundespolizei fasst zwei Gesuchte in Pomellen

Gleich zwei Fahndungstreffer konnte die Bundespolizei am Dienstag am ehemaligen Grenzübergang Pomellen verbuchen. Einer konnte zahlen und durfte weiterreisen, der andere muss seine Strafe nun in der Justizvollzugsanstalt Neustrelitz absitzen, teilte Igor Weber von der Bundespolizei mit.

Erster Treffer: Pole zahlt und reist weiter

Zunächst wurde ein 37-jähriger Pole am Vormittag im Rahmen der Wiedereinführung der Grenzkontrollen am ehemaligen Grenzübergang Pomellen kontrolliert. „Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Strafvollstreckung wegen Erschleichens von Leistungen“, informierte Weber.

Der als Mitreisender in einem Flix-Bus aus Polen eingereiste Mann zahlte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 440 Euro sowie 86 Euro Verfahrenskosten und konnte so eine 22-tägige Ersatzfreiheitsstrafe abwenden.

Zweiter Treffer: 44-Jähriger muss in Haft

Ein 44-jähriger Pole hatte nicht so viel Glück. Er wurde an gleicher Stelle als Mitreisender in einem polnischen Auto festgestellt. „Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hatte ihn wegen Trunkenheit im Verkehr zur Fahndung ausgeschrieben“, so der Sprecher.

Die Geldstrafe betrug hier insgesamt knapp 540 Euro. Da der Mann diese Summe nicht aufbringen konnte, wurde er für 15 Tage in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz eingeliefert.