Ein gemeldeter Hausbrand in der Loitzer Altstadt hat in der Nacht zu Montag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Einsatzkräfte rückten mit fünf Fahrzeugen und 22 Kameradinnen und Kameraden aus, wie Wehrführer Stephan Mielke dem Nordkurier erklärte. Vor Ort stellte sich heraus, dass lediglich eine Feuerschale brannte.
Nachbarin meldet Feuerschein
Eine aufmerksame Nachbarin bemerkte am Sonntag gegen 22.40 Uhr über die Hinterhöfe der Altstadt hinweg einen deutlichen Feuerschein von einem Grundstück an der Peenestraße. Sie befürchtete einen Hausbrand, zumal die Adresse als unbewohnt bekannt ist.
Daraufhin alarmierte die Leitstelle ein Großaufgebot der Loitzer Feuerwehr samt ihrer Wache im Ortsteil Düvier. Zu nachtschlafender Zeit rückten insgesamt fünf Fahrzeuge mit 22 Kameraden und Kameradinnen aus.
Feuerschale statt Flammeninferno
Nach dem relativ kurzen Anfahrtsweg konnten die Einsatzkräfte tatsächlich Flammen auf dem Areal feststellen. Diese loderten jedoch auf kontrollierte Art und ohne Gefahr, sodass ein Eingreifen unnötig blieb.
Das Objekt habe seit kurzem neue Eigentümer, die dort eine gemütliche Runde um eine Feuerschale veranstaltet hätten, berichtete der Einsatzleiter. Zum etwaigen Löschen stand daneben sogar eine Gießkanne parat. „Ganz vorbildlich. Es war also alles in Ordnung, gab nichts zu meckern.“
Verständnis für den Alarm
Trotzdem sei der Brandmelderin niemand böse, machte Stephan Mielke klar. Schließlich hätte es ja tatsächlich einen Notfall geben können. Da sei es besser, die Leute riefen bei so einem Verdacht zu oft an als einmal zu wenig.