Die Suchaktion am Zarrenthiner Kiessee bei Jarmen (Vorpommern-Greifswald) ist beendet. Nach dem Fund von Kinderkleidung an einem Schlauchboot hatte die Polizei am Montagmorgen zunächst nicht ausschließen können, dass jemand in Not geraten ist. Am Vormittag teilte eine Polizeisprecherin mit, der Einsatz sei abgebrochen worden.
Keine Hinweise auf eine vermisste Person
Die Einsatzkräfte konnten nichts feststellen. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass etwa ein Kind in Not sei. Die gefundene Kleidung sei Kinderkleidung, jedoch werde kein Kind vermisst.
Umfangreiche Suchmaßnahmen
Die Kleidung lag am Rand eines Schlauchbootes am Strand der Badeanstalt. Mit zwei Booten, einer Drohne und einem Sonargerät durchsuchten die Helfer den See. Die Polizei hatte zwischenzeitlich um Hinweise gebeten.
Sie mahnte außerdem, persönliche Gegenstände an Badestellen nicht unbeaufsichtigt zu lassen. „Aufgefundenes Schuhwerk oder Kleidungsstücke können insbesondere an Gewässern den Eindruck erwecken, dass sich eine Person möglicherweise in Gefahr befindet“, hieß es. Solche Funde könnten umfangreiche Such- und Rettungsmaßnahmen auslösen und Kräfte binden, die andernorts benötigt würden.