Die Vermisstensuche am Zarrenthiner Kiessee bei Jarmen hat sich als Fehlalarm herausgestellt. Die am Montag gefundenen Kleidungsstücke gehören einer Familie aus dem Amtsbereich, wie Bentzins Bürgermeisterin Grit Gawrich mitteilte.
Frühe Badegäste entdeckten Kleidung
Frühe Badegäste hatten die fein säuberlich auf einem Bootsrand zusammengelegten Anziehsachen entdeckt und die Polizei informiert. Daraufhin veröffentlichten Polizei und Stadtverwaltung Jarmen Fotos in den sozialen Medien und baten um Hinweise.
Eine Familie aus dem Amtsbereich meldete sich beim Ordnungsamt und identifizierte die vergessene Kleidung, so Gawrich.
Bürgermeisterin dankt für Meldung
„Das ist die beste Variante für alle gewesen“, resümierte sie. Sie dankte den Leuten, dass sie sich trotz der unangenehmen Situation gemeldet und für Aufklärung gesorgt hätten. Mit privaten Kosten müsse niemand rechnen, betonte die Bürgermeisterin.
Während der Suche kümmerte sich Gawrich um die Verpflegung der Einsatzkräfte, brachte Wasser, Kaffee und Knabbereien vorbei. Mit Imbissbetreiber Hans-Joachim Dittmann vereinbarte sie eine vorzeitige Öffnung seiner „Küche“, sodass die Suchmannschaften warmes Essen bestellen konnten.
„Das hat super geklappt“, lobte die Bürgermeisterin.