In den Karls Erlebnis-Dörfern werden ausgediente Alltagsgegenstände zu schrillen Ausstellungsstücken. Besonders die Kaffeekannen-Sammlung, die in allen acht Erlebnis-Dörfern zu sehen ist, hat bereits einen Weltrekord aufgestellt und wächst dank der Besucher weiter.
Weltrekord-Sammlung mit Besucherbeteiligung
Die Kaffeekannen-Sammlung geht auf eine private Sammlung zurück und brachte dem Unternehmen 2012 einen Weltrekord ein: Damals wurden 27.390 Kannen gezählt. Seither ist die Sammlung erheblich gewachsen. Laut einer Instagram-Mitteilung von Karls sind inzwischen über 89.000 Kannen zusammengekommen.
Wer zu Hause noch eine alte Kaffeekanne hat, kann sie an der Kunden-Info in einem der Erlebnis-Dörfer abgeben. Bei größeren Mengen empfiehlt Karls, sich vorher kurz zu melden. Als Dankeschön erhalten Spender eine personalisierte Sammelurkunde, die ihren Beitrag würdigt. Die Kannen werden registriert und erhalten einen Platz in der Rekord-Sammlung.
Weitere kuriose Ausstellungen
Im sächsischen Döbeln sind 4.768 Eierbecher aus einer privaten Sammlung sowie zahlreiche Wanderstöcke ausgestellt. In einer Scheune hängen zudem viele alte Schreibmaschinen von der Decke. Karls nennt diese Präsentation „Upcycling vom Feinsten“.
Im neuen Erlebnis-Dorf in Oberhausen werden mehrere tausend Holz-Kochlöffel in 29 Schaukästen gezeigt. Karls-Chef Robert Dahl sagte, die Löffel stammten aus aller Welt und seien dem Unternehmen vermacht worden.
Die Sammlungen verwandeln Gegenstände, die andernorts vielleicht in Kisten verschwinden würden, in auffällige Dekorationen und Ausstellungen.