Die Preise für Strandkörbe an der Ostsee unterscheiden sich 2026 erheblich. Je nach Ostseebad entscheiden Lage, Größe, Saison, Mietdauer und Uhrzeit über den Preis. In Grömitz kostet ein Korb in der ersten Reihe 70 Prozent mehr als in der siebten Reihe.
Einheitliche Preise in Zingst
In Zingst kostet ein Strandkorb einheitlich 14 Euro pro Tag, unabhängig vom Standort. Das Ostseeheilbad Zingst gibt diesen Preis für 2026 an. Urlauber können bei der Online-Buchung den Strandübergang wählen und unter anderem mit Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay bezahlen. Voraussetzung ist eine gültige Kurkarte.
Größe und Saison als Preisfaktor
In Prerow kostet ein normaler Strandkorb 15 Euro pro Tag, für die XXL-Variante werden 19 Euro verlangt. Bei der Strandkorbvermietung Grasband am Prerower Nordstrand kostet ein Tag ebenfalls 15 Euro, eine Woche 90 Euro und zwei Wochen 160 Euro. Ein XL-Korb kostet dort drei Euro Aufpreis pro Tag. Die Körbe stehen nur in einer Reihe, daher gibt es keinen Aufpreis für die erste Reihe.
Auf Rügen bietet Sander Touristik in Binz Strandkörbe an den Strandabgängen 9 und 36 an. Im Mai kostet ein Korb 14 Euro, von Juni bis September 18 Euro pro Tag. Der saisonale Unterschied beträgt vier Euro pro Tag, bei einer Woche summiert sich das auf 28 Euro.
Lage und Uhrzeit bestimmen den Preis
In Boltenhagen nennt die offizielle Tourismusseite eine Preisspanne von 12 bis 15 Euro pro Tag. Die Preise variieren je nach Größe und Lage, mögliche Rabatte hängen vom Vermieter ab.
In Grömitz staffelt die Strandkorbvermietung Schwardt die Preise nach Reihen: erste Reihe 17 Euro, zweite und dritte Reihe 15 Euro, Reihen vier bis sechs 14 Euro, siebte Reihe zehn Euro. Bei der Wochenmiete kostet die erste Reihe 105 Euro, die zweite und dritte Reihe 95 Euro, die Reihen vier bis sechs 85 Euro.
Im Ostseebad Schönberg bietet der Tourist-Service Strandkörbe mit zeitlicher Staffelung an: zwölf Euro für den ganzen Tag, sieben Euro ab 14 Uhr und fünf Euro ab 17 Uhr – der sogenannte „Sundowner“ kann ausschließlich über die BeachNow-App gebucht werden.
Damit ist aus dem einfachen Tagespreis an einigen Ostseestränden ein Tarifsystem mit fünf Faktoren geworden: Lage, Größe, Saison, Mietdauer und Uhrzeit. Wer nicht unbedingt in der ersten Reihe sitzen möchte, kann beim selben Vermieter in Grömitz sieben Euro pro Tag sparen.