Nach einer Vorsaison mit Zittern um den Klassenerhalt will der VFC Anklam in der Spielzeit 2026/27 früh für Ruhe sorgen. Zum Auftakt wartet wie im Vorjahr der FSV Malchin – auswärts im Walter-Block-Stadion, Anpfiff am Samstag um 14.30 Uhr.
Bekannter Auftaktgegner
Die Peenestädter starten damit erneut auswärts in die Meisterschaftsrunde. Der FSV Malchin war in der Vorsaison Tabellenachter. Die Anklamer mussten in der vergangenen Saison bis zum neunten Spieltag auf den ersten Sieg warten – Ende Oktober 2025 gelang beim 4:3 gegen den FC Neubrandenburg II der Befreiungsschlag.
„Wir wollen gut aus den Startblöcken kommen. Jeder weiß, was ein erfolgreicher Auftakt bewirken kann. Wir haben in den vergangenen Wochen hart trainiert und sind gut vorbereitet“, sagte VFC-Spielertrainer Tom Fraus.
Defensive als Schwerpunkt
In der Sommervorbereitung lag ein besonderes Augenmerk auf der Abwehr. 79 Gegentore kassierte der VFC in 26 Punktspielen der Vorsaison. „In diesem Bereich müssen wir uns deutlich steigern und als Mannschaft besser verteidigen. Daran haben wir intensiv gearbeitet. Ich hoffe, dass das Früchte trägt“, so der 34-jährige Fraus.
„Wir müssen einfache Fehler vermeiden und dürfen uns nicht aus dem Abwehrzentrum locken lassen“, ergänzte er. Zum Auftakt fehlt verletzungsbedingt unter anderem Abwehrspieler Nico Möhr.
Gemischte Erinnerungen an Malchin
Mit dem Gegner verbinden die Anklamer unterschiedliche Erinnerungen. Vor fast genau einem Jahr unterlagen sie in Malchin mit 0:2. „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht, konnten uns dafür am Ende aber nicht belohnen“, erinnerte sich Fraus. Im Rückspiel gewannen die Vorpommern auf eigenem Platz mit 5:2.
Bereits am 5. September wartet im Landespokal ein Derby: Auswärts beim Landesklasse-Aufsteiger SV Murchin/Rubkow. „Ich weiß um die Brisanz, die dieses Spiel für einige hat. Für uns zählt erst einmal nur das Malchin-Spiel“, sagte Fraus.