Die Stadt Neubrandenburg hat kein Interesse, das durch Feuer beschädigte ehemalige Wohnheim in der Oststadt zu erwerben. Laut Stadtverwaltung soll das Gebäude zwangsversteigert werden. Das Haus gehört einem insolventen Berliner Unternehmen, weshalb es kaum Kontakt zwischen der Stadt und dem Eigentümer gegeben habe.
Zwölf Brände und Sicherungsmaßnahmen
Nach zwölf Bränden sicherte die Stadt das Gebäude zwangsweise, unter anderem durch die Errichtung eines Bauzauns. Die bisher entstandenen Kosten belaufen sich auf knapp 50.000 Euro, die die Stadt nun im Rahmen der Zwangsversteigerung geltend macht.
Geringe Aussicht auf Kostenerstattung
Oberbürgermeister Nico Klose (parteilos) rechnet jedoch nicht damit, dass ein Großteil dieser Summe zurückfließen wird – zu viele Gläubiger haben bereits Forderungen gegen den Eigentümer angemeldet.