SV Burg Stargard: Trainer Siemann will nichts mit Abstieg zu tun haben
SV Burg Stargard: Siemann will nichts mit Abstieg zu tun haben

Der SV Burg Stargard geht in seine zweite Saison in der Landesklasse. Die Mannschaft befindet sich aktuell in der Vorbereitung auf das Spieljahr, das am 29. August mit dem Heimspiel gegen den Pasewalker FV beginnt. Trainer Dirk Siemann äußerte sich im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Günter Westphal über die Vorbereitung und die vergangene Saison.

Rückblick auf die Aufstiegssaison

Als Aufsteiger nach neun Jahren in der Kreisoberliga lautete die Zielstellung in der Staffel II der Landesklasse: ein Platz unter den ersten zehn Mannschaften, Erfahrungen sammeln und vor allem nicht gleich wieder absteigen. Das ist gelungen. Nach der ersten Halbserie mit vielen Verletzten steigerte sich die Mannschaft in der Rückrunde deutlich und holte den 9. Tabellenplatz.

Von den drei Neulingen in der starken Staffel II erreichte der SV Burg Stargard die beste Platzierung. Laut Siemann führte vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung zum Erfolg, wobei Philipp Tröger, Nachwuchsspieler Veit Walter (17 Jahre) und Dries Abrahams hervorzuheben sind.

Ziele für die neue Saison

Für viele Aufsteiger ist das zweite Jahr meist das Jahr der Wahrheit. Die Zielstellung lautet für Burg Stargard: ein Platz in der Tabelle unter den ersten Acht. „Wir möchten mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, so Siemann. Das soll auch durch Heimstärke erreicht werden. Im Pokalwettbewerb ist das Nahziel, eine Runde weiterzukommen.

In der Sommerpause gab es mehrere Zu- und Abgänge. Neu hinzugekommen sind Konrad Kruse (1. FC Neubrandenburg), Jan-Michael Müller (LL Stuttgart) sowie Paul Runge, Linus Spiecker, Fin Goepel und Benito Frenzel aus der zweiten Mannschaft. Dagegen wechselten Keanu Krämer und Nick Schaft zum FSV 90 Altentreptow.

Favoriten und Derbys

Als Favoriten im Aufstiegskampf nennt Siemann den SV Kröslin und den Pasewalker FV. In dieser Saison kommt es mit den Spielen gegen Neuenkirchen und Altentreptow zu mehreren Derbys. „Derbys sind aus meiner Sicht unberechenbar, immer knapp vom Resultat her, aber auch spannend“, sagt der Trainer. Der Heimvorteil könne ein wesentlicher Faktor sein.

Siemann besitzt die B-Lizenz. Auf die Frage, ob es Möglichkeiten bei höherklassigen Mannschaften gab, antwortete er: „Bei meiner Trainertätigkeit fühle ich mich hier wohl. Ich habe die volle Rückendeckung, auch der Zuspruch der Fans ist da.“ Es habe aber auch Anfragen von anderen Vereinen gegeben.